Riester Rente
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Finanztest widerlegt Kritik an Riester Rente

18. April 2012

18.04.2012
Immer wieder rückt die Riester Rente negativ in den Fokus der Öffentlichkeit. Vor allem in Sachen Transparenz scheint diese Altersvorsorgevariante noch einiges nachholen zu müssen. Viele Anleger wissen auch nicht, was letztendlich bei der Riester Rente raus kommt. Dass ein Abschluss dennoch lohnt, beweist das aktuelle Ergebnis der Finanztest 2012. Die Zeitschrift Finanztest ist das von der Stiftung Warentest veröffentlichte Magazin zum Thema Finanzen und Versicherungen.

Die Kritik im Einzelnen

Seit dem laufenden Geschäftsjahr 2012 gibt es etliche Veränderungen in Bezug auf das Riestern. So wurde die garantierte Mindestrendite auf 1,75 Prozent gesenkt und auch das Renteneintrittsalter um zwei Jahre angehoben. Dies ist ein klarer Nachteil für die Sparer gegenüber den Vorjahren. Vor allem aber ist immer wieder die fehlende Transparenz ein mediales Thema. Was kommt eigentlich am Ende raus und wie viel muss ich dabei einzahlen? Diese Frage gilt es zu beantworten. Bei etlichen Produkten lässt sich diese Frage pauschal nicht beantworten.

Stellung der Anbieter

Mit einer prognostizierten Rente teilen Anbieter den Kunden mit, welche Rente im Alter zu erwarten ist. Es soll so ein Gradmesser für die Verbraucher geschaffen werden. Mit der garantierten Rente wissen die Verbraucher, welche Rente sie in jedem Fall in der Altersrente erhalten werden. Diejenigen Anbieter, die die höchste garantierte Rente für den Kunden anbieten, werden auch von der Stiftung Warentest höher bewertet.

Rente: Kritik zum Teil unberechtigt

Ein grundsätzlicher Kritikpunkt an der Riesterrente ist, dass sie nur für Besserverdiener lohnt. Laut der aktuellen Ausgabe der Finanztest 2012 ist diese Kritik ungerechtfertigt. Speziell Geringverdiener haben geringere Beiträge einzuzahlen als besser verdienende Arbeitnehmer oder Beamte. Der Grund ist, dass die Beiträge am Einkommen berechnet werden. So fallen geringere Beiträge an, wenn auch ein geringeres Einkommen erzielt wird. So hat der gering verdienende Riester Sparer die Möglichkeit mehr staatliche Zuschüsse zu erhalten als er selbst an eigenen Beiträgen einzahlt.

Zusammenfassung der Stiftung Warentest

Im Zuge der von der Bundesregierung geplanten Reform sollen die Schwachstellen der Riester Rente beseitigt werden. So soll der Verbraucher künftig eine bessere Vergleichbarkeit erhalten. Auch soll der Verbraucher wissen, wie viel er einzahlen muss und was letztendlich dabei raus kommt. Seit dem aktuellen Geschäftsjahr hatte der Verbraucher einige Verschlechterungen hin zu nehmen. Trotz der Änderungen ist die Riesterrente laut Finanztest 2012 noch immer eine rentable Zusatzrente. Alle Informationen zur Riester Rente sind unter riesterrente-heute.de zu erhalten.

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