Riester Rente

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Riester Rente – lohnt sich das denn noch?

6. Dezember 2011

Zum Jahr 2012 will die schwarz-gelbe Koalition die Riester Rente wieder stärken. Nach all der Kritik ist das auch ein mehr als notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Hierbei soll die staatlich geförderte private Altersvorsorge stärker auf Pflegerisiken ausgerichtet werden.


Der demografische Wandel sorgt dafür, dass nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa die Bevölkerung immer älter wird. Das hat als erstes zur Folge, dass immer weniger Menschen die Altersvorsorge von immer mehr Menschen finanzieren müssen.
Zweite schwerwiegende Folge ist, dass die Menschen immer häufiger das Alter von 90 oder sogar 100 Jahren erreichen. In solch einem hohen Alter sind Pflegebedürftigkeiten keine Seltenheit.

Ein Platz im Pflegeheim kann hierbei bis zu 3.000 Euro oder mehr kosten. Die durchschnittliche Rente beträgt weit weniger. Diese Lücke muss geschlossen werden. Eine Möglichkeit hierfür ist beispielsweise die private Pflegeversicherung.
Eine weitere Möglichkeit soll in Zukunft die Riester Rente darstellen.

Genaue Pläne bzw. Vorstellungen hat die Koalition allerdings noch nicht. Die Frage, ob sich eine Riester Rente lohnt kann also noch nicht mit dem Argument der Pflegeversicherung beantwortet werden.
Weiterhin lohnt sich die Riester Rente jedoch besonders für Geringverdiener und kinderreiche Familien besonders. Sie können Zulagen von 154 Euro pro Person und bis zu 300 Euro pro Kind mitnehmen. Außerdem wird eine bestimmte Rentenauszahlung garantiert. Außerdem sind die Riester Rente Mindesteinzahlungen sehr gering.

Lohnt sich das denn noch? Das kommt ganz auf den individuellen Fall an. Eine ausführliche Beratung lohnt sich immer.

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