Riester Rente
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Union fordert höhere Rendite

25. Februar 2012

Dass der Ruf der Riester Rente Förderung angekratzter denn je ist, wissen wir. Unsere Redaktion versucht seit langem Ihnen die Misere rund um die fehlende Transparenz und der fehlenden Vergleichbarkeit rund um die Riester Rente näher zu bringen. Wir freuen uns, dass in letzter Zeit eher positive Signale von der Bundesregierung ausgesandt werden. Gestern konnten wir vorab einige Details des 19-Punkte Maßnahmenkataloges unter http://www.riesterrente-heute.de/2012/02/24/riester-rente-19-punkte-masnahmenkatalog/ bekannt geben. Die Union fordert zusätzlich, dass die Rendite für die Riester Rente Förderung höher ausfallen soll.

Die Riester Misere

Das komplizierte Riester Rente Zulagensystem ist wohl der größte Kritikpunkt an der Riester Rente. Hinzu kommt noch, dass die Makler zu hohe Provisionen erhalten. Dabei ist irrelevant, ob der Kunde letztendlich ein für sich passendes Riester Produkt erhält. Es fehlen mitunter neutrale Beratungsstellen und es fehlt an Transparenz und an einer gewissen Vergleichbarkeit der einzelnen Produkte. Die klassische Riester Rente wurde in den vergangenen zehn Jahren um weitere Produkte erweitert, die sich an die einzelnen Bedürfnisse der Verbraucher orientieren sollen. Viele wissen allerdings nicht einmal um diese neu geschaffenen Produkte. Die Information der Verbraucher hält sich in Grenzen, so die Experten.

Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz

Dadurch könnte das nunmehr angekratzte Image der Riester Rente wieder auf poliert werden, so die Hoffnung der Regierung. Es sind Maßnahmen vor gesehen, um die Riester Rente nicht nur vergleichbarer und transparenter zu gestalten, sondern auch attraktiver für den Kunden zu gestalten. Eine höhere Rendite für die Riester Rente scheint angesichts der aktuellen Lage mehr als sinnvoll. Zwar sind bereits über 15 Millionen Riester Verträge abgeschlossen worden, aber seit 2012 sind die Anleger sehr verhalten geworden. Grund sind wohl die Verschlechterungen der Konditionen. Der garantierte Mindestzins ist von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt worden und das Renteneintrittsalter wurde von 60 auf 62 Jahre angehoben. Da ist nur zu verständlich, dass die Anleger die Riester Rente scheuen. Durch die erneuten Versuche der Regierung soll dies allerdings geändert werden.

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