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Riester-Rente Probleme
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Riester-Rente Probleme

Es gibt diverse Anlaufstellen, an die sich Riester-Rente-Sparer wenden können, wenn es Probleme mit dem Vertrag, den Zulagen oder dem Anbieter geben sollte. Vor allem ist es für die Verbraucher in einem solchen Fall entscheidend, dass die Unterstützung kostenfrei und sachkundig ist. Was der Anleger in welchem Einzelfall machen kann, haben unsere Experten für Sie zusammengefasst.

Probleme mit dem Anbieter

Wenn ein Verbraucher Probleme mit einer Versicherung oder mit einem anderen Unternehmen haben sollten, so hat er oft die Möglichkeit, sich an eine Ombudsstelle zu wenden. Dies ist auch dann möglich, wenn es Probleme mit dem entsprechenden Anbieter der Riester-Rente geben sollte. Die jeweiligen Ombudsleute vermitteln so zwischen Versicherungsgeber und Versicherungsnehmer. Zudem sind die Ombudsleute berechtigt, einen entsprechenden Schlichterspruch fällen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass die Anbieter diesem Schlichterspruch in aller Regel folgen. Der Vorteil einer Ombudsstelle ist, dass die Hilfe nicht mit Kosten verbunden ist (Riester-Rente Kosten).

Welche Befugnisse hat eine solche Ombudstelle?

Ombudsleute helfen den Bürgern bei so ziemlich allen Problemen im Bereich des öffentlichen Lebens, die zum Beispiel mit Ämtern verbunden sind. So auch in diesem besonderen Fall bei Problemen mit dem jeweiligen Anbieter einer Altersvorsorge. Die Zuständigkeit der Ombudsstelle im Bereich Finanzen erstreckt sich von Versicherungen über Banken bis hin zu Bausparkassen. Das heißt, dass auch bei anderweitigen Problemen mit Finanzdienstleistern Hilfe in Anspruch genommen werden kann.

Der Verbraucher erhält so zu jeder Zeit eine kostenlose Unterstützung, die in Anspruch genommen werden kann. Zu beachten ist allerdings, dass diese Ombudsleute häufig überlastet sind und die Hilfe mitunter lange Zeit auf sich warten lässt. Sollte der getroffene Schlichterspruch nicht auf Zustimmung der Verbraucher treffen, so kann noch immer eine Klage vor Gericht eingereicht werden. Aber bekanntlich ist auch dies in aller Regel ein langwieriger Prozess, der viel Zeit in Anspruch nimmt.

Welche weitere Alternative habe ich bei einem Problem mit dem Anbieter?

Des Weiteren gibt es noch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), wenn es Probleme mit dem jeweiligen Anbieter geben sollte. Allerdings besteht diese Option erst in den Fällen, wenn der Anbieter gegen bestehende Gesetze verstoßen haben sollte.

Der Zuständigkeitsbereich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gilt vor allem für Versicherungen und Banken. Ein Schlichterspruch, wie bei der Ombudstelle, kann in diesem Fall jedoch nicht gefällt werden. Diese Befugnis hat die Finanzaufsicht nicht.

Probleme mit den Zulagen

Sollte der Verbraucher bzw. Kunde der Riester-Rente Probleme mit den Zulagen haben, so kann die jeweilige Ombudsstelle dem Betroffenen lediglich in einigen Fällen Hilfe zukommen lassen. Das heißt, dass sie nur dann helfen kann, wenn entsprechende Daten der Versicherten nicht richtig oder nicht zeitgemäß an die zuständige Zentrale Zulagenstelle übermittelt worden sind. Hierbei hat sich der Verbraucher zunächst an seine Versicherung zu wenden. Die Versicherung wird das bestehende Problem an die Zentrale Zulagenstelle weiterleiten. Diese Zulagenstelle trägt letztendlich Verantwortung für die Kontrolle, die Auszahlung sowie die Berechnung der entsprechenden staatlichen Zulagen der privaten Rentenversicherung. Es kann anschließend eine Beschwerde gegen die Zentrale Zulagenstelle eingereicht werden.

Das Problem mit Banksparplänen

Bietet sich ein Banksparplan für viele Sparer aufgrund seiner hohen Renditechance an, so kommt meist die böse Überraschung bei Beginn der Auszahlungsphase. Denn erst dann werden die Konditionen zur Auszahlung der Rente vereinbart. Die Bank muss eine Versicherung abschließen, die die Zahlung ab dem 85. Lebensjahr des Versicherten übernimmt. Diese Versicherung muss die Bank abschließen. Wie viel diese Police kostet, ist jedoch unterschiedlich, denn hierfür gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Als die Riester-Rente entstand, wurde vorgesehen, dass diese Policen etwa 10 bis 15 Prozent des angesparten Kapitals kosten sollen, es wurden jedoch keine Einschränkungen getroffen. Viele Versicherungen erheben weitaus höhere Beiträge, im Schnitt etwa 30 Prozent.

  • Gut zu wissen

Bereits während des Vertrags-Abschlusses kann ein sogenannter Dauerzulagenantrag beim Anbieter eingereicht werden. So werden die Zulagen in jedem Jahr vom Anbieter automatisch beantragt. Dadurch spart sich der Kunde viel Zeit und vor allem jede Menge bürokratischen Aufwand, der in der Regel mit dem Ausfüllen der Anlage AV zusammenhängt.

Probleme können gleich vermieden werden

Damit es erst gar nicht zu Problemen mit dem jeweiligen Anbieter kommt, sollten die jeweiligen Unternehmen genauer unter die Lupe genommen werden. Bei einer Vielzahl der Anbieter, die unter riesterrente-heute.de übersichtlich vorgestellt werden, treten derartige Probleme in der Regel erst gar nicht auf.