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Riester-Rente Auszahlung
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Riester-Rente Auszahlung

Bei der Riester-Rente Auszahlung geht es neben der Höhe der ausgezahlten Rente auch um die Auszahlungsart. Je nach gewähltem Riester-Produkt verhält es sich damit ein wenig anders. In jedem Fall, sind die Anbieter gesetzlich verpflichtet, den Kunden ihre erhaltenen staatlichen Zulagen sowie ihre eingezahlten Beiträge zu garantieren. Dabei spielt es keine Rolle, für welche Variante der Riester-Rente sich der Verbraucher entschieden hat, diese Garantie gilt für alle Riester-Produkte.

Höhe der Riester-Rente Auszahlung

Riester-Rente AuszahlungDie Höhe der Riester-Rente hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Renten, die sich bereits in der Auszahlphase befinden, sind meist noch sehr gering, da die Ansparphase nur einen sehr kurzen Zeitraum umfasste. Die Riester-Rente wurde erst 2002 eingeführt. Dementsprechend haben heutige Riester-Rentner längstens 15 bis 16 Jahre eingezahlt. Hinzu kommt, dass die Grundzulage vor einigen Jahren deutlich geringer war und die Riester-Rente Kinderzulage für vor 2008 geborene Kinder nur 185 Euro beträgt, wenn sie überhaupt in Anspruch genommen werden konnte (nur für Kindergeldberechtigte Kinder). Ein Zeitraum von weniger als 20 Jahren ist für eine Altersvorsorge sehr kurz.

Über die Höhe der Riester-Rente Auszahlung entscheiden, neben der Laufzeit:

  • die geleisteten Beiträge
  • der jeweilige Anlageerfolg des gewählten Anbieters
  • das gewählte Produkt
  • die Summe der erhaltenen Zulagen

All diese wichtigen Kriterien lassen sich berechnen. Wichtig ist, sich vor Vertragsabschluss Gedanken darüber zu machen, welches Produkt das geeignete für die persönlichen Anforderungen ist.

Berechnung der Riester-Rente Auszahlung

Bei der Riester-Rente unterscheiden die Anbieter zwischen prognostizierter und garantierter Rentenzahlung im Alter. Diejenigen Riester-Rente Anbieter, die eine hohe Rente garantieren, sind im Riester Rente Test ganz vorne zu finden. Unternehmen, die hingegen lediglich eine niedrige Rentengarantie abgeben, haben in der Regel kaum eine Chance, im Test unter die Top-Anbieter zu kommen.

Garantierte Rentenzahlung

Abgesehen vom Wohn-Riester, wird bei allen anderen Riester-Produkten stets zwischen garantierte und prognostizierter Rente unterschieden. Die garantierte Rente errechnet sich dabei meist aus der Summe der Einzahlungen (Beiträge und Zulagen) und der Verzinsung in Höhe der Garantiezinssatzes. Dieser wird vom Gesetzgeber festgelegt. Aufgrund der Entwicklungen am Kapitalmarkt wurde der Garantiezinssatz in den letzten Jahren immer weiter abgesenkt und liegt derzeit (2018) bei 0,9 Prozent.

So funktioniert die Garantiezusage
Entgegen der allgemeinen Annahme müssen die Riester-Rente Anbieter nicht den Garantiezins (auch Höchstrechnungszins genannt) zahlen. Sie könnten auch eine geringeren Zinssatz garantieren. Nur höhere Garantien dürfen sie nicht anbieten.
Der Garantiezins, der bei Vertragsschluss vereinbart wird, gilt für die gesamte Laufzeit. Aus diesem Grund sind Altverträge sehr wertvoll. Denn bis Ende 2003 lag der Garantiezins noch bei 3,25 Prozent. Danach erfolgt eine Absenkung um 0,5 Prozent auf 2,75 Prozent. Verträge, die bis zum 31.12.2003 abgeschlossen wurden, werden bis heute mit 3,25 Prozent verzinst. Verträge die auch nur einen Tag später beginnen, werden nur noch mit 2,75 Prozent verzinst. Voraussetzung ist, dass der damalige Höchstrechnungszins vertraglich vereinbart wurde.

Prognostizierte Rentenzahlung

Im Gegensatz zur garantierten Rentenzahlung ist die prognostizierte Rente, lediglich eine Vorhersage, die nicht eintreten muss. Auf die Überschussrente hat der Riester-Rentner keinen Anspruch.
Trotzdem ist diese vermutliche Überschussrente, die von den Versicherern angegeben wird ein einflussreicher Faktor über den sich die Anbieter voneinander unterscheiden und mit dem sie intensiv werben. Im Riester-Rente Test werden immer wieder große Unterschiede zwischen den Angeboten ermittelt.

Tipp zur Riester-Rente Auszahlung

Wer eine Riester-Rente abschließen möchte, sollte sich zuerst einmal an der garantierten Rentenzahlung orientieren, denn sie ist eine feste Zusage, mit der man im Alter rechnen kann. Die Überschussrente ist lediglich eine Prognose. Diese kann höher ausfallen, als angegeben, aber auch sehr viel niedriger. wichtig ist auch, darauf zu achten, wie transparent die Anbieter mit den Riester-Rente Kosten umgehen. Hohe Verwaltungskosten fressen zum Teil einen großen Teil der Rendite auf.

Riester-Rente vererben?

Ganz grundsätzlich ist es möglich die Riester-Rente zu vererben. Welche Regelungen im Einzelnen gelten, hängt jedoch von den Vertragsbedingungen und dem gewählten Produkt ab.
Des weiteren beeinflusst auch das Rentenalter die Vererbbarkeit der Rente.
In der Regel werden sowohl Steuervorteile als auch die erhaltenen Zulagen abgezogen. Das heißt, die Erben erhalten ausschließlich das vom Verstorbenen selbst angesparte Kapital.

Sonderregelung Ehepartner

Ehepartner können die Riester-Rente des Verstorbenen auf einen eigenen Riester-Vertrag übertragen lassen und so das gesamte Kapital erben, inklusive staatlicher Zulagen und Steuervorteilen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hinterbliebene bereits einen eigenen Vertrag hatte oder erst einen neuen Vertrag für diesen Zweck abschließt. Der hinterbliebene Ehepartner muss nicht mal förderberechtigt sein.

Rentengarantiezeit und Hinterbliebenenrente

Wer sicher gehen möchte, dass das angesparte Kapital der Riester-Rente nach seinem Tod nicht verloren geht, kann einen Hinterbliebenenschutz in den Vertrag integrieren. Hier stehen dem Riester-Sparer zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Rentengarantiezeit
Die Rentengarantiezeit legt einen frei wählbaren Zeitraum fest in dem die Rente in jedem Fall ausgezahlt wird. Stirbt der Versicherte vor Ablauf der Rentengarantiezeit erhalten die Erben die Rentenzahlung.

Hinterbliebenenrente
Bei der Hinterbliebenenrente erhalten die Erben neben den eingezahlten Beiträgen auch die Überschüsse ausgezahlt. Diese Variante kann jedoch nicht bei Banksparplänen und Riester-Fondssparplänen angewendet werden.

Hinweis: Beide Varianten des Hinterbliebenenschutzes führen dazu, dass die Rente etwas geringer ausfällt.

Auszahlung bei vorzeitiger Kündigung

Wird eine Riester-Rente vorzeitig gekündigt, müssen die staatlichen Zulagen und die steuerliche Förderung zurückgezahlt werden. Es handelt sich dabei, um eine so genannte förderschädliche Kündigung.
Kündigt ein Riester-Sparer seinen Vertrag, informiert der Anbieter die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Diese ermittelt die Höhe der Zulagen und Steuervorteile, die der Kunde erhalten hat und teilt dem Anbieter die Summe mit, die er einbehalten muss. Die Differenz aus dem Rückkaufswert des Riester-Produkts und der Summe der Zulagen und Steuervorteile ergibt den Betrag, der dem Kunden nach einer Kündigung ausgezahlt wird.
Eine Rechenbeispiel dazu finden sie hier.

Alternativen zur Kündigung

Gerade in den ersten Jahren der Sparphase muss der Verbraucher mit einem Verlust rechnen. Der Grund hierfür liegt in den Verwaltungskosten der Verträge. Diese sind in den letzten Jahren immer wieder kritisiert worden. Da sie zum Teil so hoch sind, dass der Verbraucher in den ersten Jahren kaum etwas anspart.
Trotzdem sollte die Kündigung eines Riester-Vertrages wohl überlegt sein. Es gilt die Alternativen abzuwägen.

Riester-Rente beitragsfrei stellen

Eine mögliche Alternative besteht darin, die Riester-Rente beitragsfrei zu stellen. Bei dieser Variante müssen bereits erhaltene Zulagen nicht zurückgezahlt werden und der Riester-Sparer zahlt keine Beiträge mehr ein. Dementsprechend erhält er jedoch ab dem Zeitpunkt der Beitragsfreistellung jedoch auch keine weiteren Zulagen.
Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass man keinen Verlust macht und die Möglichkeit bestehen bleibt, die Riester-Rente zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu aktivieren.

Anbieter-Wechsel

Die zweite Alternative ist der Anbieter-Wechsel. Hier sollte jedoch vorher ein gründlicher Riester-Rente Vergleich durchgeführt werden. Gerade die garantierte Rente sollte man mit dem bestehenden Vertrag vergleichen, damit sich die Riester-Rente Auszahlung zum Rentenbeginn nicht verringert. Auch die Kosten, wie Verwaltungsgebühren und Provisionen sollten im Vergleich

Riester-Auszahlungsbeginn mit 60

Der Auszahlungsbeginn startet mit Beendigung der Vertragslaufzeit. Das Jahr in dem die Riester-Rente abgeschlossen wurde, bestimmt den frühest möglichen Auszahlbeginn. Das bedeutet für Verträge, die vor 2012 abgeschlossen wurden, dass die Auszahlung frühestens mit Erreichen des 60. Lebensjahres beginnen kann. Für ab 2012 abgeschlossene Neuverträge beginnt die Auszahlungsphase jedoch erst ab dem 62. Lebensjahr. Die Verschiebung der Auszahlung um 2 Jahre fand auf Grund der Anhebung des Rentenalters durch den Gesetzgeber statt. Der Vorteil dieser Regelung besteht darin, dass die Anleger so die Möglichkeit erhalten, länger einzuzahlen und damit eine höhere Rentenzahlung zu bekommen. Andererseits kann man teilweise auch einen späteren Auszahlungsbeginn vereinbaren. Die meisten Anbieter orientieren sich bei der Laufzeit an dem Geburtsjahr des Versicherten und dem entsprechenden Renteneintrittsalter.

Auszahlung bei Riester-Minirenten

Bei kleinen Riester-Renten hat der Anbieter das Recht, den erworbenen Anspruch mittels einer Einmalzahlung abzufinden. Die Riester-Rente Auszahlung erfolgt dann nicht als Rente, sondern als einmaliger Betrag. Diese Einmalzahlung ist im Auszahlungsjahr voll steuerpflichtig. Mit Jahresbeginn 2018 wurde festgelegt, dass die Einmalzahlungen ab dem Veranlagungszeitraum 2018 ermäßigt besteuert werden, um Riester-Sparer mit kleinen Renten zu entlasten.

Im Ausland nutzen

Wer in der Vergangenheit seinen Lebensabend nicht in Deutschland (Riester-Rente im Ausland) verbringen wollte, aber einen Riestervertrag abgeschlossen hatte, der musste seine bereits erhaltenen Zulagen und Steuervorteile an den Staat zurückzahlen. Das hat sich durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs geändert.

Riester-Rente im EU-Ausland nutzbar

Nach dem Urteil des EuGH aus dem Jahr 2009 dürfen Rentner nun auch im EU-Ausland ihre Riester-Rente erhalten.

Erfolgt die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland allerdings bereits in der Sparphase hat der Kunde unter Umständen kein Recht mehr auf die staatliche Förderung. Denn um die Förderung zu erhalten muss der Riester-Sparer in Deutschland sozialversicherungspflichtig sein. Allerdings droht kein Verlust bereits erhaltener Förderungen, der Vertrag ruht lediglich und kann nicht weiter bespart werden.

Riester-Rente im außereuropäischen Ausland

Außerhalb der EU müssen Riester-Rentner noch immer ihre Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Die einzige Chance die Riester-Rente in diesem Fall trotzdem zu nutzen, liegt in dem Umstand, dass im außereuropäischen Ausland keine Steuern auf das Vermögen erhoben werden. Somit kann die Zusatzrente unter Umständen noch immer eine gute Rendite bedeuten.

Sonderfall Wohn-Riester

Wer in Deutschland in einer Immobilie lebt, die über den Wohn-Riester finanziert wurde, kann Probleme bekommen, wenn diese Immobilie zu gunsten eines Umzugs ins Ausland aufgeben wird. Hier droht eine Rückzahlungsforderung für alle monetären Förderungen (Zulagen und Steuervorteile).
Allerdings kann diese Rückzahlungsforderung vermieden werden, wenn man innerhalb einer vierjährigen Frist eine Immobilie am neuen Wohnsitz kauft. Dies gilt allerdings nur für EU-Länder sowie Norwegen, Liechtenstein und Island. Außerdem muss der Verkaufserlös innerhalb der vierjährigen Frist in ein neues Objekt investiert werden, welches dann als Hauptwohnsitz genutzt wird.

Riester-Rente Auszahlung: Steuern und Sozialabgaben

Besteuerung der Riester-Rente

Im Gegensatz zur Einzahlphase in der Sparer unter Umständen Steuervorteile genießen, erfolgt bei einer voll geförderten Riester-Rente Auszahlung auch eine umfassende Besteuerung. Gibt es einen ungeförderten Anteil, zum Beispiel durch eine mehr als dreijährige Auszeit vom Beruf nach der Geburt eines Kindes, eine vorübergehende Selbständigkeit oder auch einem längeren Auslandsaufenthalt, wird dieser Anteil geringer versteuert. In jedem Fall müssen Riester-Rentner eine Steuererklärungen machen. Wie hoch die Steuerlast letztendlich tatsächlich ist, hängt jedoch unter anderem vom gesamten Einkommen des Anlegers und den nutzbaren Freibeträgen ab.

Sozialabgaben

Die allermeisten Riester-Rentner müssen keine Sozialabgaben auf die Riester-Rente Auszahlung leisten. Das gilt für Rentner, die entweder in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert oder privat krankenversichert sind.

Wer seine Riester-Rente in Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge genutzt hat und/oder freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, muss jedoch rund 17 Prozent der Auszahlungssumme für Kranken- und Pflegeversicherung aufwenden.

Riester-Rente Auszahlung nach Produkten

Banksparplan

Der Banksparplan nimmt einen gewissen Sonderstatus in der Altersvorsorge ein. Hier weiß der Anleger bereits bei Vertragsabschluss, wie hoch die Auszahlung im Rentenalter sein wird. Die eingezahlten Spareinlagen sowie die staatliche Förderung werden zu einem festen Zinssatz jährlich verzinst und auf dem Riester-Konto gutgeschrieben. Daher hat der Kunde hier die Garantie, dass die Höhe der Rentenzahlung wesentlich höher sein wird als die Summe aus gezahlten Beiträge und garantierten Zulagen. Beim Banksparplan kann der Verbraucher bereits im Vorfeld mit einem Rechner die ungefähre Höhe der Auszahlung ermitteln.
Allerdings gibt es nur wenige Anbieter, die diese Variante überhaupt noch offerieren.

Feststellung mit Hilfe von einem Rechner

Eine genaue Höhe über die Rentenzahlungen mit einem Banksparplan zu ermitteln, ist ein schwieriges Unterfangen. Der Grund ist, dass die künftigen Zinssätze gewissen Schwankungen unterliegen. Ein guter Anhaltspunkt ist daher das Zugrundelegen der Zinssätze der vergangenen Jahre der jeweiligen Anbieter. Die Höhe der Altersrente kann sich auch ändern, wenn der Sparer die Einzahlungen variiert. Ansonsten erhält der Anleger eine garantierte Auszahlung bis zum 85. Lebensjahr. Dies erfolgt durch ein spezielles Bankentnahmemodell. Danach bekommt der Rentner eine Zahlung aus der Rentenversicherung.

Klassische Riester-Rentenversicherung

Bei der wohl bekanntesten Variante, der klassischen Riester-Rentenversicherung hat der Sparende Anspruch auf eine lebenslange Rente. Das heißt, es ist unerheblich, wie alt der Betreffende letztendlich wird. Dabei gilt es zwischen der prognostizierten und der garantierten Rente zu unterscheiden.

Riester-Rente Fondssparplan

Beim Fondssparplan werden die Einzahlungen in Anleihen und Aktien angelegt. Die Rendite hängen daher vom Erfolg der Anlagen des jeweiligen Anbieters ab. Aber auch beim Fondssparen gilt die sogenannte Beitragserhaltungsgarantie. Somit hat der Kunde die Gewissheit, dass die vom Staat gezahlten Zuschüsse, sowie die von ihm eingezahlten Beiträge mindestens als zusätzliche Altersrente wieder ausgezahlt werden müssen. Experten bestätigen immer wieder, dass der Fondssparplan die höchste Rendite aufweist. So konnten Sparer innerhalb von zehn Jahren eine Rendite von mehr als sieben Prozent erzielen. Auch die Kosten sind mit etwa fünf Prozent überschaubar. Dadurch steigt die Rendite entsprechend.

Anrechnung auf Grundsicherung

Die Riester-Rente ist während der Ansparphase pfändungssicher, wenn die staatliche Förderung in Anspruch genommen wird. Auch mit Hartz IV Leistungen wird sie nicht verrechnet. In der Auszahlungsphase ändert sich dies jedoch. Hat ein Riester-Rentner insgesamt niedrige Einkünfte im Alter und auch darüber hinaus wenig Vermögen, kann er Grundsicherung beantragen. Besteht ein Anspruch, werten die zuständigen Stellen die Riester-Rente Auszahlung nach heutiger Rechtslage als Einkommen und verrechnen sie dementsprechend mit der Grundsicherung.
Allerdings hat der Gesetzgeber hier nachgebessert, sodass es mit Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes im Jahr 2018 nun einen Grundfreibetrag in Höhe von 100 Euro gibt. Ist die Riester-Rente Auszahlung höher, bleiben noch 30 Prozent anrechnungsfrei. Erst Renten, die nach Abzug von Freibetrag und 30-Prozent-Bereich höher als 202 Euro sind müssen voll mit der Grundsicherung verrechnet werden.

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Fazit Riester-Rente Auszahlung

Mit Hilfe von Rechnern können relativ gute Prognosen gestellt werden, was die Höhe der Riester-Rente Auszahlung betrifft. Steuern werden erst ab einem bestimmten Einkommen zum Auszahlungsbeginn fällig. Eine Auszahlung der Riester-Rente mit 60 ist bei Verträgen möglich, die vor dem Jahr 2012 abgeschlossen wurden. Allerdings sollten sich Neuverträge an dem tatsächlichen Renteneintrittsalter orientieren und bis zum 67. Lebensjahr laufen.

Längere Laufzeit bedeutet mehr Kapital
Diese längere Laufzeit hat auch den Vorteil, dass sich die Ansparphase verlängert und somit mehr Kapital angespart werden kann. Auch die Zulagen erhalten die Sparer somit länger. Bei einer fünf Jahre längeren Laufzeit bedeutet das ein Plus von 875 Euro, das nur durch die Grundzulage dazu kommt.

Kündigung ist die schlechteste Alternative
Wer mit seinem Vertrag nicht mehr zufrieden ist und sein Geld lieber in eine andere Form der privaten Altersvorsorge investieren möchte, sollte seine Riester-Rente trotzdem nicht vorschnell kündigen. Experten raten von einem solchen Schritt, aufgrund der Kosten und dem damit verbundenen Verlust von Zulagen und Steuervorteilen, im Regelfall eher ab. Empfehlenswerte Alternativen sind ein Anbieterwechsel oder die Beitragsfreistellung des Vertrages. Alle Riester-Produkte haben ihre Vor- und Nachteile. Die besten Renditechancen bieten bereits seit einigen Jahren jedoch Riester-Rente Fondssparpläne.