Riester Rente

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Riester-Rente Auszahlung
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Riester-Rente Auszahlung

Bei der Auszahlung der Riester-Rente geht es neben der Höhe auch um die Auszahlungsart des jeweiligen Produktes. Je nach gewähltem Produkt verhält es sich ein wenig anders mit der Auszahlung. In jedem Fall haben die Verbraucher das Recht auf ihre erhaltenen staatlichen Zulagen sowie auf ihre eingezahlten Beiträge. Dazu werden die Anbieter gesetzlich verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, für welches Riester-Produkt der sich der Verbraucher entschieden hat.

Höhe der Riester-Rente Auszahlung

Die Höhe der Riester-Rente hängt von diversen Faktoren ab. Über die Höhe der Auszahlung entscheiden:

  • die geleisteten Beiträge
  • der jeweilige Anlageerfolg des gewählten Anbieters
  • das gewählte Produkt
  • Zulagen

All diese entscheidenden Kriterien lassen sich einfach berechnen.

Auszahlung Berechnen

Bei der Riester-Rente unterscheiden die Anbieter zwischen prognostizierter und garantierter Rentenzahlung im Alter. Diejenigen Anbieter, die eine hohe Rente garantieren, sind im Riester Rente Test oben anzufinden. Wer hingegen lediglich eine niedrige Rentengarantie abgibt, der hat keine Chance, im Test bei den Top-Angeboten gelistet zu werden.

Bei Tod vor Rentenbeginn

Im Todesfall – auch vor Rentenbeginn – erhalten die unmittelbar Begünstigten das Vermögen aus dem Altersvorsorge-Vertrag. Jedoch sollte hierfür eine Rentengarantiezeit mit dem Anbieter vereinbart werden. Sofern dies nicht vertraglich festgelegt worden ist, gibt es kein Geld für die Angehörigen. Zumindest während der Sparphase. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit erhalten die Angehörigen den Vertrag jedoch überschrieben.

Banksparplan

Der Banksparplan nimmt einen gewissen Sonderstatus in der Altersvorsorge ein, da er nicht überall angeboten wird. Hier weiß der Anleger bereits vor Abschluss, wie hoch die Auszahlung im Rentenalter sein wird. Die eingezahlten Spareinlagen sowie die staatliche Förderung werden zu einem festen Zinssatz jährlich verzinst und auf dem Riester-Konto gutgeschrieben. Daher hat der Kunde hier die Garantie, dass die Höhe der Rentenzahlung wesentlich höher sein wird als die Summe aus gezahlten Beiträge und garantierten Zulagen. Beim Banksparplan kann der Verbraucher bereits im Vorfeld mit einem Rechner die ungefähre Höhe der Auszahlung ermitteln.

Vorzeitig kündigen und Riester-Auszahlungsbeginn mit 60

Bei einer Kündigung entfallen die staatlichen Zulagen in voller Höhe. Der Auszahlungbeginn startet mit Beendigung der Vertragslaufzeit. Das bedeutet für vor 2012 abgeschlossene Verträge, dass die Auszahlung mit Erreichen des 60. Lebensjahres beginnt. Für ab 2012 abgeschlossene Neuverträge beginnt die Auszahlungsphase jedoch erst ab dem 62. Lebensjahr. Die Verschiebung der Auszahlung um 2 Jahre fand auf Grund der Anhebung des Rentenalters durch den Gesetzgeber statt. Der Vorteil dieser Regelung besteht darin, dass die Anleger so die Möglichkeit erhalten, länger einzuzahlen und damit eine höhere Rentenzahlung zu bekommen.

Im Ausland nutzen

Wer in der Vergangenheit seinen Lebensabend nicht in Deutschland (Riester-Rente im Ausland) verbringen wollte, aber einen Riestervertrag sein Eigen nennen durfte, der musste seine bereits erhaltenen Zulagen an den Staat zurückzahlen. Die Bundesregierung musste sich jedoch einem Urteil der EuGH beugen, weshalb Riesterrentner nun auch im Ausland ihre Rente erhalten dürfen.

Allerdings beschränkt sich diese Regelung noch immer auf Alterswohnsitze innerhalb der EU. Außerhalb der EU müssen Sparer noch immer ihre Zulagen zurückzahlen. Jedoch gibt es in diesem Fall die Chance, dass sich die Riesterrente trotzdem nutzen lässt. So werden im Ausland außerhalb der EU keine Steuern auf das Vermögen erhoben. Somit kann die Zusatzrente noch immer eine gute Rendite bedeuten.

Sozialversicherung

Die Auszahlung unterliegt der vollen Versicherungspflicht. Sofern die Anleger in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein sollten, so ist der Versicherte verpflichtet, Beiträge für maximal 10 Jahre in die Sozialversicherung einzuzahlen.

Feststellung mit Hilfe von einem Rechner

Eine genaue Höhe über die Rentenzahlungen mit einem Banksparplan zu ermitteln, ist ein schwieriges Unterfangen. Der Grund ist, dass die künftigen Zinssätze gewissen Schwankungen unterliegen. Ein guter Anhaltspunkt ist daher das Zugrundelegen der Zinssätze der vergangenen Jahre der jeweiligen Anbieter. Die Höhe der Altersrente kann sich auch ändern, wenn der Sparer die Einzahlungen variiert. Ansonsten erhält der Anleger eine garantierte Auszahlung bis zum 85. Lebensjahr. Dies erfolgt durch ein spezielles Bankentnahmemodell. Danach bekommt der Rentner eine Zahlung aus der Rentenversicherung.

Klassische Riester-Rentenversicherung

Bei der wohl bekanntesten klassischen Riester-Rentenversicherung hat der Sparende Anspruch auf eine lebenslange Rente. Das heißt, es ist unerheblich, wie alt der Betreffende letztendlich wird. Dabei gilt es zwischen der prognostizierten und der garantierten Rente zu unterscheiden.

Riester-Rente Fondssparplan

Beim Fondssparplan werden die Einzahlungen in Anleihen und Aktien angelegt. Der Renditeerfolg hängt daher vom Erfolg der Anlagen des jeweiligen Anbieters ab. Aber auch beim Fondssparen gilt die sogenannte Beitragserhaltungsgarantie. Somit hat der Kunde die Gewissheit, dass die vom Staat gezahlten Zuschüsse, sowie die von ihm eingezahlten Beiträge mindestens als zusätzliche Altersrente wieder ausgezahlt werden müssen. Es wurde ermittelt, dass der Fondssparplan die höchste Rendite aufweist. So konnten Sparer innerhalb von zehn Jahren eine Rendite von mehr als sieben Prozent erzielen. Auch die Kosten sind mit etwa fünf Prozent sehr gering. Dadurch wird die Rendite entsprechend gesteigert.

Seit 2012 Auszahlung nicht mehr ab 60

Sollte die Riester-Rente noch vor dem Jahr 2012 abgeschlossen worden sein, so ist eine Auszahlung noch mit 60 möglich. Für danach abgeschlossene Verträge ist dies erst mit 62 Jahren möglich. Es wurde parallel zur gesetzlichen Erhöhung, von 65 auf 67, eine Anhebung vorgenommen. Der kleine Vorteil hierbei ist, dass die Rente mit 60 Jahren geringer ausfällt als eine Rente mit Auszahlungsbeginn mit 62. Der Grund liegt darin, dass der Sparer länger einzahlen kann und somit auch weitere Zuschüsse vom Staat erhält.

Auszahlung bei Kündigung

Sollte der Anleger seinen Vertrag vorzeitig kündigen, so entfallen alle staatlichen Zuschüsse (mehr dazu hier: Riester-Rente kündigen). Auch die, die der Kunde bereits erhalten haben sollte. Speziell zu Beginn der Sparphase muss der Verbraucher mit einem Verlust rechnen. Der Grund hierfür liegt in den Kosten der Verträge. Eine Beitragsfreistellung oder ein Wechsel des Vertrages wäre in den meisten Fällen sinnvoller. Bei einer Beitragsfreistellung erhält der Anleger zwar keine Zulagen mehr, allerdings entfällt auch nicht die staatliche Förderung. Die Höhe zu Auszahlungsbeginn wird sich entsprechend mindern.

Steuern

In der Zeit der Ansparphase müssen keine Steuern entrichtet werden. Der Sparer kann sich auf Steuervergünstigungen einstellen. Zu Beginn der Auszahlung ändert sich dies jedoch und der Rentner hat für das zusätzliche Vermögen Steuern zu zahlen. Anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung wird der persönliche Ertragsanteil zu 100 Prozent versteuert. Steuern werden jedoch erst zum Auszahlungsbeginn fällig. Ob letztendlich Steuern zu entrichten sind, hängt vom gesamten Einkommen des Anlegers ab.

  • Gut zu wissen

Die Riester-Rente kann für den Erwerb von Immobilien genutzt werden. Bislang hatte der Wohnort noch in Deutschland zu sein. Ein Beschluss des Europäischen Gerichtshofes kippte diese Regelung allerdings. Somit können die Sparer das Geld auch für den Erwerb einer Immobilie im EU-Ausland nutzen. Dabei gehen auch die erhaltenen Zulagen nicht verloren.

Fazit

Mittels Rechner können relativ gute Prognosen gestellt werden, was die Höhe der Riester-Rente Auszahlung betrifft. Steuern werden erst ab einem bestimmten Einkommen zum Auszahlungsbeginn fällig. Eine Rente mit 60 ist bei Verträgen möglich, die vor dem Jahr 2012 abgeschlossen worden sind. Von einer Kündigung der Riester-Rente muss eher abgeraten werden, da in diesem Fall Kosten auf den Sparer zukommen könnten. Das Produkt mit der höchsten Renditechance ist der Riester-Rente Fondssparplan.