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Riester-Rente und BAföG: Regelungen für Studenten

Das müssen Studenten wissen, die "Riestern"

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Riester-Rente BAföG Regelung für Studenten

Für Eltern studierender Kinder haben sich Änderungen in Bezug auf die Anrechnung von BAföG ergeben. Die Regelungen besagen, dass Eltern den Riester-Rente-Beitrag nun vom jeweiligen Einkommen absetzen können. Bei der Berechnung von BAföG können diese Beiträge nicht mehr weiter angerechnet werden. Somit mindert sich der Unterhaltsanspruch gegenüber studierenden Kindern. Das heißt, dass die Kinder eine höhere staatliche Förderung erhalten. Studenten erhalten mehr BAföG. Auch die Eltern profitieren von dieser neuen Regelung. Denn ihre Altersrente wird höher ausfallen, wenn sie die Einzahlungen in die Riester-Rente erhöhen.

Neue Berechnung

Wer in die Riester-Rente einzahlt, hat auch 2019 die Möglichkeit, dies bei der Berechnung des Unterhaltsanspruches anzugeben. Somit reduziert sich das bereinigte Einkommen, das für die Berechnung von BAföG zu Grunde gelegt wird. Und damit reduzieren sich auch die Ansprüche der Kinder gegenüber ihren Eltern. Diese können auch mehr in die Riester-Rente zahlen, als den geforderten Mindestbeitrag. Die staatlich geförderte Vorsorge orientiert sich prozentual am Einkommen der Sparer. Das heißt, wer mindestens vier Prozent seiner Vorjahreseinkommens (brutto) als Beitrag zahlt, erhält die Maximalförderung – s. a. Maximalbetrag. Versicherte können ihre Beiträge allerdings auch bis zum gesetzlich festgelegten Höchstbetrag von 2.100 Euro erhöhen. Die Höhe der staatlichen Förderung steigt allerdings nicht. Diese ist für alle gleich.

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Riester-Rente Höchstbetrag

Der Höchstbetrag in Höhe von jährlich 2.100 Euro sorgt dafür, dass sich das bereinigte Einkommen der Eltern mindert. Somit ergeben sich Änderungen bei der Berechnung von BAföG. Die Beiträge für die Riester-Rente können zu jeder Zeit erhöht oder verringert werden. Daher besteht die Möglichkeit, dass die Sparer in der Studienzeit des Kindes ihre Zahlungen auf 2.100 Euro festlegen. Dadurch erhält das Kind eine höhere Förderung durch BAföG und die Eltern erhalten eine höhere Zusatzrente im Alter.

icon Förderberechtigt: Studenten nein, Auszubildende ja

Förderberechtigt: Studenten nein, Auszubildende ja

Da Studenten nicht steuerpflichtig sind, sind sie auch nicht direkt förderberechtigt bei der Riester-Rente. Es sei denn, dass sie einen Minijob oder einen Nebenjob ausüben. Auszubildende können diese Altersvorsorge für sich nutzen, wenn sie in einem sozialversicherungspflichtigen Ausbildungsverhältnis stehen. Da sich die Riester-Rente am Einkommen orientiert, müssen sie vergleichsweise geringe Beiträge in die Riester-Rente einzahlen. Wenn sie den Mindestbeitrag zahlen, haben sie Anspruch auf die Grundzulage, die garantierte Mindestrendite, steuerliche Vorteile und ggf. die Kinderzulage. Diese Zulagen werden jährlich auf dem Riester Konto gut geschrieben.

Wichtig: Nicht vergessen den Antrag auf Förderung vergessen.

Fazit

Es ist legitim, dass Eltern in der Studienzeit des Kindes den maximal möglichen Betrag von 2.100 Euro pro Jahr zahlen. Auch wenn sie dies zuvor nicht getan haben sollten. Dadurch erhöht sich nicht nur der Anspruch auf BAföG für die Studenten, sondern auch die zusätzliche Rente der Eltern. Nach der Studienzeit können die Beiträge wieder reduziert werden.

icon BAföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz

BAföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz regelt die staatliche Ausbildungsförderung für Schüler und Studenten in Deutschland. Das BAföG zählt zu den Sozialleistungen.
Ziel des BAföGs ist die Erhöhung der Chancengleichheit im Bildungswesen. Um BAföG zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Außerdem wird der Anspruch auf BAföG bei Antragstellung familienabhängig ermittelt. Das heißt, es werden Einkommen und Vermögen sowohl des Antragstellers (zu Fördernder) als auch von seiner Familie berücksichtigt.

Wer BaföG erhält, bekommt die Leistungen grundsätzlich für die gesamte Dauer der Ausbildung (Aber: Bei Studiengängen gibt es eine Förderungshöchstdauer.). Der Bewilligungszeitraum hingegen beträgt immer ein Jahr. Am Ende jeden Jahres wird geprüft, welches Einkommen der Geförderte tatsächlich hatte. Anschließend wird überzahlte Ausbildungsförderung zurückgefordert oder es erfolgt eine Nachzahlung.