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Baufinanzierung mit der Riester-Rente

Ihre Möglichkeiten beim „Wohn-Riestern“

Wer eine Immobilie für sich selbst erwerben oder bauen möchte, kann unter Umständen seine Riester-Rente bei der Finanzierung einsetzen. Die staatliche geförderte private Altersvorsorge kann eine Immobilienfinanzierung sinnvoll ergänzen – in Ausnahmefällen sogar ersetzen.

Beachten Sie auch den Beitrag Riester-Rente für den Hausbau.

Beleihen der Riester-Rente

In den ersten Jahren der Ansparphase ist eine Beleihung oder gar eine Auszahlung der regulären Riester-Rente nicht vorgesehen. Eine Ausnahme kann es geben, wenn der Sparer für sich und seine Familie eine Immobilie erwerben oder bauen möchte. Vorhandene Riester-Verträge können dabei in ein so genanntes Wohn-Riester umgewandelt werden. Diese Riester-Form ist speziell zur Baufinanzierung gedacht.

Beim Wohn-Riester hat der Sparer die Möglichkeit, einen Teil oder ggf. sogar das gesamte angesparte Kapital für die Finanzierung einzusetzen. Die bereits erhalten staatlichen Zuschüsse gehen bei dieser Entnahme des Vermögens nicht verloren. Voraussetzung: Die Immobilie muss sich in Deutschland befinden. Wer also eine Immobilie im Ausland erwerben oder bauen möchte, kann auf das angesparte Riester-Kapital nicht zugreifen (zumindest nicht direkt).

Darlehen ohne Verzinsung

Sollte der Riester-Sparer das Vermögen aus der Altersvorsorge entnommen haben, so erfolgt in der Zeit der Entnahme keine Verzinsung des bisher angesparten Kapitals. Die Rentenauszahlung wird entsprechend der Entnahme im Alter reduziert. Es wird aus diesem Grund angeraten, die Beiträge weiter zu zahlen. Das heißt, dass auch weiterhin ein Beitrag von vier Prozent des Vorjahres gezahlt muss, um in Zukunft die gesamte staatliche Förderung zu erhalten.

>> allgemeine Informationen zum Wohn-Riester