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Betriebsrente

Beide Seiten profitieren - Arbeitgeber und -nehmer

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Betriebsrente

Angestellte, Auszubildende und Arbeiter, die in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stehen, haben Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Eine Verbindung von Riester-Riester und bAV ist möglich, hat jedoch nicht nur Vorteile.

Durchführungswege der Betriebsrente

Es gibt verschiedene Durchführungswege bei einer betrieblichen Altersversorgung (bAV). Um einem hohen Verwaltungsaufwand zu entgehen, erfolgt der Abschluss meist über externe Finanzdienstleister.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten.

icon Drei mittelbare Durchführungswege

Drei mittelbare Durchführungswege

Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine juristisch eigenverantwortliche Versicherungsgesellschaft:

  • Der Arbeitgeber entrichtet die geleisteten Prämien unmittelbar an die Pensionskasse.
  • Diese betreut die eingezahlten Beiträge.
  • Sie zahlt die Rentenleistung an den Arbeitnehmer.
  • Die Beitragszahlungen sind steuerlich begrenzt.

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist eine juristisch eigenständige Einrichtung, die die Versorgung des Arbeitnehmers im Versorgungsausfall übernimmt.

  • Diese Fonds kommen erst seit 2002 in der bAV zur Anwendung.
  • Es ist eine hoher Aktienanteil (Aktienquote) zulässig.

Direktversicherung

Der Arbeitgeber behält einen Teil des Einkommens ein und überweist diesen als Beitrag an einen Lebensversicherer.

 

Betriebsrente: Beide Seiten profitieren

Es fallen beim Abschluss einer Betriebsrente wesentlich geringere Gebühren bzw. Kosten an als bei der privaten Rentenversicherung. Das hat zur Folge, dass auch die entsprechende Rendite für den Verbraucher höher ausfällt. Üblicherweise wird eine sogenannte Entgeltumwandlung vorgenommen. Das heißt, die Beiträge werden vom Bruttogehalt des Angestellten bezahlt. Die Prämien sind somit nicht sozialversicherungspflichtig.

Vorteil Arbeitnehmer:

  • Die Betriebsrente ist wegen der steuerlichen Vorteile in der Ansparphase finanziell besonders sinnvoll. Erst in der Rente müssen die Einkünfte aus der Betriebsrente versteuert werden. Der Steuersatz ist während der Auszahlung jedoch üblicherweise wesentlich niedriger.

Pluspunkt für Arbeitgeber

  • Aus Sicht des Arbeitgebers handelt es sich bei der Betriebsrente um Betriebsausgaben, die steuerlich geltend gemacht werden können.
icon Nachteile bei der Verbindung von bAV und Riester

Nachteile bei der Verbindung von bAV und Riester

Während bei der Betriebsrente der Sparbetrag direkt vom Bruttoeinkommen des Arbeitnehmenden abgezogen wird, bezahlt man die Beiträge für die Riester-Rente im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge vom Nettolohn. Dies ist ungünstig, da so ein wichtiger Vorteil der Betriebsrente entfällt.

Vorteil Betriebsrente: Abzug der Beiträge vom Bruttolohn

Wird der Sparbeitrag direkt vom Bruttolohn abgezogen, reduziert dies das sozialversicherungspflichtige Einkommen. Das hat zur Folge, dass der Arbeitnehmer weniger Sozialabgaben und Steuern zahlen muss.

Vorteil Riester-Rente: Rente ist nicht sozialversicherungspflichtig

Zudem wird die Betriebsrente in der Auszahlphase nicht nur versteuert, es müssen auch Beiträge Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden. Bei einer reinen Riester-Rente  zusätzlich Beiträge zur GKV fällig. Bei einer reinen Riester-Rente würden nur Steuern anfallen.

Bei einer Verbindung von Riester-Rente und betrieblicher Altersvorsorge kommen die negativen Eigenschaften aus beiden Vorsorgeformen zusammen und heben damit die jeweiligen Vorteile auf.

Die Unterstützungskasse

Im Rahmen des Gesetztes zur Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge, kurz BetrAVG, ist die Unterstützungskasse der renommierteste Durchführungsweg der Betriebsrente. Es handelt sich hierbei um eine rechtsfähige und eigenständige Versorgungsinstitution, die allerdings nicht der Finanzaufsicht unterliegt.

Der Arbeitgeber bzw. das Unternehmen erteilt dem Arbeitnehmer eine Leistungszusage. Die Form der Leistung wird klar definiert und erfolgt zum Beispiel als monatliche Rente oder als einmalige Kapitalzahlung. Das Kapital, das für diese Leistung benötigt wird, zahlt der Arbeitgeber als Zuwendungen an die Unterstützungskasse.

Die Zuwendungen erfolgen entweder durch freiwillige Beiträge, die zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden, oder in Form einer Bruttogehaltsumwandlung (Entgeltumwandlung). Der Arbeitnehmer hat allerdings das Recht, den Weg über die Unterstützungskasse zu verweigern. Er hat Anspruch auf die Durchführungsform der Direktversicherung.

Es gibt zwei Formen der Unterstützungskasse:

  • Pauschaldotierte Unterstützungskasse: Bei pauschaldotierten Unterstützungskassen haftet der Arbeitgeber für die Einhaltung der getroffenen Zusagen. Der Arbeitgeber trägt damit das volle finanzielle Risiko, dass die versprochenen Sicherungen für die Betriebsrentner erbracht werden.
    Anlage, Aufbau und Alterssicherung wird frei angelegt.
  • Rückgedeckte Unterstützungskasse: Handelt es sich um eine rückgedeckte Unterstüzungskasse trägt der Arbeitgeber das Risiko nicht. Hier wird die vom Unternehmen versprochene Altersversorgung für die Betriebsrentner durch eine sogenannte Rückdeckungsversicherung gedeckt.

Die Form der Unterstützungskasse wird häufig als Form der Altersvorsorge für Führungskräfte genutzt. Da das Einkommen von leitenden Angestellten meist über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung liegt.

Sicher und garantiert

Jede, durch eine Umwandlung des Entgelts bezahlte betriebliche Altersvorsorge wird mit Beginn der Auszahlungsphase garantiert. Weiterer Pluspunkt ist, dass die Ersparnisse nicht auf das Arbeitslosengeld II („Hartz-IV“) angerechnet werden können. Selbiges gilt auch bei der Riester-Rente.

Weitere Eckpunkte:

  • Keine Subvention bei einer Unterstützungskasse oder eine betrieblichen Direktzusage.
  • Förderfähig sind Pensionskassen, Rentenfonds sowie Direktversicherungen.
  • Vermögen und Förderung (Zulagen) bleiben bei Unternehmenswechsel erhalten.
  • Im Test (z. B. Finanztest) schneiden die Verträge sehr gut ab.

Option für Selbständige

Auch Freiberufler und Selbständige können betriebliche Altersvorsorge betreiben. Hier tritt das zuständige Versorgungswerk der Selbständigen in Kraft. Nähere Informationen unter Riester-Rente für Selbständige.