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Betriebsrente
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Betriebsrente

Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV) hat jeder Angestellte, Azubi und Arbeiter. Eine Betriebsrente erhalten die Berechtigten bei Versorgungsausfall. Betriebsrenten werden, wie die gesetzliche Altersrente, als Berufsunfähigkeitsrente oder im Todesfall ausgezahlt. Die Verbindung von Riester und bAV sollte allerdings im Vorhinein gut durchdacht werden, da diese Verbindung auch negative Seiten hat.  

Viele Wege führen zur Betriebsrente

Es gibt verschiedene Durchführungswege bei einer betrieblichen Altersversorgung (bAV). Um einem hohen Verwaltungsaufwand zu entgehen, erfolgt der Abschluss meist über außenstehende Finanzdienstleister. Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten.

1. Pensionskasse

Hierbei handelt es sich um eine juristisch eigenverantwortliche Versicherungsgesellschaft:

  • Der Arbeitgeber entrichtet die geleisteten Prämien unmittelbar an die Pensionskasse.
  • Diese betreut die eingezahlten Beiträge.
  • Sie zahlt die Rentenleistung an den Arbeitnehmer.
  • Die Beitragszahlungen sind steuerlich begrenzt.

2. Pensionsfonds

Es handelt sich um eine juristisch eigenständige Einrichtung, die die Versorgung des Arbeitnehmers bei Versorgungsausfall übernimmt.

  • Diese Fonds kommen erst seit 2002 in der bAV zur Anwendung.
  • Ein hoher Anteil an Aktien (Aktienquote) ist zulässig.

3. Direktversicherung

Es wird ein Teil des Einkommens einbehalten, das als Beitrag an ein Lebensversicherungsunternehmen überwiesen wird.

Bei den drei genannten Beispielen handelt es sich um mittelbare Durchführungswege.

Nachteile bei der Verbindung von bAV und Riester

Während bei der Entgeltumwandlung der Sparbetrag direkt vom Bruttoeinkommen des Arbeitnehmenden abgezogen wird, bezahlt man die Beiträge für die Riester-Vorsorge im Rahmen einer bAV vom Nettolohn. Dies ist ungünstiger als bei den reinen Varianten, da vom Nettogehalt bereits Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden. Die Sozialabgaben kann sich der Sparer später auch nicht vom Finanzamt zurückholen. Zudem werden in der Auszahlphase Steuern und bei gesetzlich Krankenversicherten zusätzlich Beiträge zur GKV fällig. Bei einer reinen Riester-Rente würden nur Steuern anfallen. Somit kommen bei einer Verbindung von Riester und betrieblicher Altersvorsorge die negativen Eigenschaften aus beiden Vorsorgeformen zusammen.

Geringere Kosten der Betriebsrente

Es fallen beim Abschluss einer Betriebsrente wesentlich geringere Gebühren an als bei der privaten Rentenversicherung. Das hat zur Folge, dass auch die entsprechende Rendite für den Einzelnen höher ausfällt. Üblicherweise wird eine sogenannte Entgeltumwandlung vorgenommen. Es werden die Jahresbruttogehälter der Angestellten dazu verwendet, die Beiträge zu zahlen. Die Prämien sind nicht sozialversicherungspflichtig.

Vorteil Arbeitnehmer:

  • Sinnvoll ist die Betriebsrente, weil steuerliche Vorteile während der Ansparphase bestehen. Erst als Betriebsrentner werden die Einkünfte voll versteuert. Der Steuersatz ist während der Auszahlung jedoch üblicherweise wesentlich niedriger.
  • Der Steuervorteil ist somit das klare Plus bei der betrieblichen Altersversorgung.

Pluspunkt für Arbeitgeber

  • Aus Sicht des Arbeitgebers handelt es sich bei der Betriebsrente um Betriebsausgaben, die steuerlich geltend gemacht werden können.

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Sicher und garantiert

Jede, durch eine Umwandlung des Entgelts bezahlte betriebliche Altersvorsorge wird mit Beginn der Auszahlungsphase garantiert. Weiterer Pluspunkt ist, dass die Ersparnisse nicht auf das Arbeitslosengeld II („Hartz-IV“) angerechnet werden können. Selbiges gilt auch bei der Riester-Rente.

Weitere Eckpunkte:

  • Keine Subvention bei einer Unterstützungskasse oder eine betrieblichen Direktzusage.
  • Förderfähig sind allerdings Pensionskassen, Rentenfonds sowie Direktversicherungen.
  • Vermögen und Förderung (Zulagen) auch bei Unternehmenswechsel
  • Im Test (z.B. Finanztest) schneiden die Verträge sehr gut ab.

Option für Selbständige

Auch Freiberufler und Selbständige können eine betriebliche Altersversorgung vornehmen. Hier tritt das zuständige Versorgungswerk der Selbständigen in Kraft. Nähere Informationen unter www.riesterrente-heute.de/selbstaendige.