Riester Rente

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Eigenheimrente Gesetzestext
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Eigenheimrente Gesetzestext

Die Eigenheimrente, auch Wohn-Riester genannt, bezeichnet im juristischen Kontext die Finanzierung einer Immobilie im Rahmen der Altersvorsorgezulage. Dabei muss der Anleger die Immobilie selbst nutzen. Somit ist eine Weitervermietung oder gar der Verkauf des Wohnraumes lediglich unter gewissen Umständen zu realisieren. Durch Anreize wie steuerliche Begünstigungen und staatliche Zuschüsse, sollen Verbraucher günstiger an die eigenen vier Wände gelangen.

Förderung laut Gesetzestext

Mit der Eigenheimrente werden folgende Möglichkeiten gefördert::

  • ein Einfamilienhaus
  • eine im eigenen Haus befindliche Wohnung (auch wenn sich die Wohnung im eigenen Mehrfamilienhaus befindet)
  • eine Genossenschaftswohnung (im Genossenschaftsregister eingetragen) 
  • ein eigentumsähnliches oder lebenslanges Dauerwohnrecht

In der Förderung der Eigenheimrente sind folgende Möglichkeiten nicht inbegriffen:

  • Modernisierung des Wohnraumes
  • Weitervermietung
  • Verkauf der Immobilie
  • Einliegerwohnung
  • Mehrfamilienhaus
  • Ferienwohnungen

Das Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz in Bezug auf die Eigenheimrente

Eins der Ziele des Gesetzes, das zum 1. Januar 2014 in Kraft trat, ist die bessere Integration der selbst genutzten Wohnimmobilie in die Riester-Förderung.

Folgende Neuerungen gelten für Sparer seitdem in Bezug auf Wohn-Riester:

  • förderunschädliche Entnahmemöglichkeiten:
    Das Vermögen für die Altersvorsorge kann nun jederzeit für die Umschuldung eines Darlehens entnommen werden. Wenn das Darlehen zur Anschaffung oder Herstellung der selbstgenutzten Wohnimmobilie aufgenommen wurde. Des weiteren ist nun die Entnahme von Kapital möglich, um einen barrierereduzierenden Umbau der eigenen Wohnimmobilie zu finanzieren.
  • Entnahmebeträge:
    Die prozentualen Grenzen der Kapitalentnahmen entfallen. Der Anleger kann weiterhin zwischen einer teilweisen und einer 100 prozentigen Kapitalentnahme wählen. Bei einer teilweise Entnahme von Kapital gilt nun nur noch, dass mindestens 3.000 Euro auf dem Vertrag belassen werden müssen.
  • Reinvestition:
  • Die Reinvestitionsfrist wird verlängert und gilt nun von zwei Jahren vor bis fünf Jahre nach Ablauf des Veranlagenzeitraums (Ist der Zeitraum, in dem der Zulagenberechtigte, seine Wohnimmobilie zu letzt selbst genutzt hat.)
  • Besteuerung:
    Die Möglichkeit sich für eine Einmal-Besteueung zu entscheiden, wird auf die gesamte Auszahlungsphase ausgedehnt.

Ausnahmen beim Eigenheimrentengesetz

Sollten berufliche Gründe den Anleger zum Umzug zwingen, so sieht das Eigenheimrentengesetz eine Ausnahme der sonst üblichen Voraussetzungen vor. Eine Weitervermietung ist somit möglich, wenn der Eigentümer mit Dritten einen befristeten Mietvertrag aufsetzt. Mit Vollendung des 67. Lebensjahres hat er hierbei allerdings wieder in sein Wohneigentum zurückzukehren. Sonst droht eine Rückzahlung der erhaltenen Zulagen. Die Absicht zur Selbstnutzung hat in diesem Fall jedoch zu bestehen. (mehr zur Riester Rente)

Modell der Eigenheimrente bzw. Wohn-Riester

Das Vermögen aus einer Riester-Rente kann bis zu 100 Prozent direkt in die Anschaffung einer selbst bewohnten Immobilie fließen. Mit Inkrafttreten des Eigenheimrentengesetzes ist eine Rückzahlung des entnommenen Vorsorge-Kapitals der Riester-Rente nicht mehr notwendig. Ausgeschlossen von der Wohn-Riester-Förderung sind jedoch Immobilien, die bereits vor dem 01.01.2008 erworben oder hergestellt worden sind. Weiterhin hat der Bauherr die Möglichkeit zur unschädlichen Verwendung der Fördermittel mit Beginn der Rentenzahlung. Das Vermögen kann auch in diesem Fall bis zu 100 Prozent zur Tilgung des Kredites verwendet werden.