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Riester-Rente Gebühren

Diese Gebühren und Kosten müssen Riester-Sparer tragen

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Riester-Rente Gebühren

Welche Gebühren fallen bei der Riester-Rente an? Wie entstehen die Kosten und wie lassen sie sich reduzieren? Ein Überblick.

Die Kosten für die Riester-Rente sind im Wesentlichen zu unterscheiden nach einmaligen Abschlusskosten und nach laufenden Kosten.

1. Abschlusskosten

Mit dem Vertragsabschluss fallen zuerst die Abschlusskosten an. Sie fließen an den Versicherer, der davon gegebenenfalls einen Versicherungsvermittler oder Makler bezahlen muss. Wer also vor dem Vertragsabschluss einen Tarifvergleich bei einem Makler durchführt, profitiert zwar von dessen wertvoller Erfahrung. Doch erst beim Abschluss des Vertrages fließt dem Vermittler die Provision zu, die letztlich die Vergütung seiner Arbeit darstellt. Dennoch sind diese Kosten indirekt vom Versicherten zu tragen.

icon So werden die Kosten für den Abschluss verteilt

So werden die Kosten für den Abschluss verteilt

Als Maßgabe gilt, dass der Sparer in den ersten Jahren nach dem Vertragsabschluss fast ausschließlich die Kosten für die Vertragsvermittlung zahlt. Deshalb fließen in den ersten Jahren nur überschaubare Beiträge in die eigentlichen Versicherungsschutz und in den Aufbau der Altersvorsorge (klassische Riester Rente, Fondssparplan, Banksparplan oder Wohnriester) ein. Deutlich wird dies, wenn man einen Blick auf den Rückkaufwert einer Versicherung wirft. Dieser ist zu Beginn der Laufzeit noch sehr überschaubar und enttäuscht manchen Versicherten. Der Grund: Zuerst werden die Abschlusskosten von den Beiträgen gezahlt. Dieses Verfahren wird Zillmerung genannt und ist in der Versicherungsbranche teilweise heftig umstritten.

2. Laufende Kosten während der Laufzeit

Während der Vertragslaufzeit macht der Versicherer Verwaltungskosten geltend. Diese werden über die gesamte Laufzeit fällig. Die einzelnen Gesellschaften unterscheiden sich in Hinblick auf die Höhe dieser Kosten ganz erheblich. Sie beeinflussen die Rendite einer Versicherung unmittelbar. Wenn sich im Versicherungsvergleich zeigt, dass die Verzinsung der eingezahlten Beiträge letztlich sehr mager ausfällt, dann ist das unmittelbar auf die hohen Kosten des Versicherers zurückzuführen. Deshalb sollte den Kosten für die Verwaltung im Tarifvergleich ein sehr aufmerksamer Blick gelten.

Berater-Tipp

Kosten sparen durch Vergleich

„Der Versicherte hat vor allem durch einen Tarifvergleich die Möglichkeit, seine Abschluss- und Verwaltungskosten zu senken. Möglich ist dies, indem er im Vergleich der Tarife auf die garantierte Auszahlungssumme achtet. Je höher diese ist, desto geringer sind die Kosten, welche der Versicherer seinen Berechnungen zu Grunde legt. Im Idealfall entscheidet man sich für einen etablierten Versicherer, der durch geringe Kosten überzeugt und dennoch seit vielen Jahren am Markt anerkannt ist.“ Alexander Vorgerd

Alexander Vorgerd
„Die Beratung war kompetent und vertrauensvoll. Die Bearbeitungszeit war sehr schnell. Vielen Dank!“

05.04.2018, Privatkunde

Kundenstimmen
4.9 von 5 bei 157 Bewertungen

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Geringe Rendite als Kritikpunkt

Im unabhängigen Test (Riester-Rente-Test & Vergleich) fiel die Riester-Rente immer wieder durch ihre geringe Rendite auf:

  • Zwar bietet das Produkt eine garantierte Auszahlung, doch diese besteht in der Regel nur aus den angesparten Beiträgen und der Summe der Zulagen.
  • Dazu gewährt der Versicherer eine Gewinn- und Überschussbeteiligung.
  • Doch von dieser Gewinn- und Überschussbeteiligung sind letztlich die Kosten abzuziehen.
  • Im Ergebnis ergibt sich dadurch eine überschaubare Rendite, die das Riestern für Kritiker zu einem wenig attraktiven Versicherungsprodukt für den späteren Vermögensaufbau macht.

Allerdings kontern Anbieter der Riester-Rente diese Negativargumente damit, dass auch bei kapitalgedeckten Vorsorgeformen Kosten anfallen würden. Im Gegensatz zu diesen Angeboten biete die Riester-Rente jedoch staatliche Zulagen, wodurch die Rendite letztendlich oft höher ausfalle, als der Ertrag bei anderen privaten Vorsorge-Verträgen. Vor allem Fondssparpläne erweisen sich häufig als renditestarke Variante der Riester-Rente.