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Riester-Rente ist vor Hartz IV sicher

Alles, was Hartz-IV-Empfänger zur Riester-Rente wissen sollten

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Riester-Rente ist vor Hartz IV sicher

Riester-Rente Ersparnisse werden nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet - ganz gleich, um welche Form des "Riesterns" es sich handelt, ob nun klassischer Riester-Vertrag oder Wohn-Riester. Dieses gilt allerdings nur, wenn die Verträge nicht vorzeitig aufgelöst werden.

Riester-Rente Förderung und Arbeitslosigkeit

Im Fall der Arbeitslosigkeit gilt: Wer zumindest vor der Zeit als Hartz-IV-Empfänger in die Rentenkasse eingezahlt hat, erhält auch die Riester-Rente Förderung. Wer möchte, kann die Riester-Verträge während der Arbeitslosigkeit auch pausieren lassen. Das kann unter Umständen auch bis zum Renteneintrittsalter geschehen. Sollte der Riester-Vertrag ruhen, so zahlt der Anleger keine Beiträge, erhält in dieser Zeit aber auch keine Zulagen vom Staat. Aber: Er muss auch nichts zurückzahlen. Greift der Sparer allerdings auf das angesparte Geld zurück (gemeint: löst er den Vertrag auf und lässt sich das eingezahlte Geld auszahlen), muss er die komplette staatliche Förderung zurückzahlen.

icon Riester-Sparen ist auch mit Hartz-IV möglich

Riester-Sparen ist auch mit Hartz-IV möglich

Wer länger arbeitslos ist und dementsprechend auch weniger Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung hat, sollte darüber nachdenken, ob weiter in die Riester-Rente eingezahlt werden soll. Denn Hartz IV-Empfänger müssen lediglich 5 Euro monatlich in den Vertrag einzahlen (mindestens 60 Euro im Jahr), um die volle Förderung zu erhalten! Wer deutlich mehr einzahlen möchte, muss dieses womöglich beim Jobcenter rechtfertigen.

Wie verhält es sich bei weiteren Vorsorge-Formen?

Sollte der Sparer neben der Riester-Rente weitere zusätzliche Produkte zur Altersvorsorge wie Sparbücher, Investmentfonds (Riester-Rente Fondssparplan) oder einen Wohn-Riester-Vertrag abgeschlossen haben, werden diese Beiträge auch nicht angerechnet. Bei dieser Regelung wird der Lebenspartner mit eingeschlossen.

Der gesetzlich festgelegte Freibetrag liegt entsprechend des Alters pro Sparer bei einer Höhe von bis zu 50.250 Euro (750 Euro pro Lebensjahr). Auch hier ist allerdings die Bedingung, dass der Sparer nicht vorzeitig auf die Ersparnisse zurückgreift. Gleiches gilt für die betriebliche Altersversorgung.

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Riester-Rente bei Elternunterhalt

Das angesparte Vermögen zählt beim Elternunterhalt nicht – lesen Sie hier Riester-Rente während der Elternzeit. Auch bei einer eventuellen Bedürftigkeitsprüfung ist das Vermögen nicht anrechenbar. Die Riester-Rente ist in vielen Fällen pfändungssicher vor Dritten. Auch hier gilt es, sich eigenständig über die entsprechenden Regelungen zu informieren.

icon Vorsicht bei Zwangsrente und Riester!

Vorsicht bei Zwangsrente und Riester!

Wenn man in die Zwangsrente geschickt wird und sich aus eigener Kraft versorgen kann, so muss man nicht um seine Riester-Rente fürchten. Wenn die Riester-Rente erst mit regulärem Renteneintritt fällig wird, ist die Altersvorsorge ebenfalls sicher. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Geld in der Zwangsrente nicht zum Überleben ausreicht. Wenn man dann zusätzlich Sozialhilfe beantragen muss, kann der Fall eintreten, dass das gesparte Vermögen der Riester-Rente angerechnet wird. Dieser Fall tritt allerdings nur ein, wenn die Riester-Rente zu einem Zeitpunkt vor dem Rentenalter fällig wird.

Fazit

Es ist bei Abschluss einer Riester-Rente bereits im Vorfeld zu überprüfen, ob man auf das ersparte Geld auch vor Renteneintrittsalter zurückgreifen kann. Es sollte im Vertrag festgehalten sein, dass dies nicht möglich ist, da die Riester-Rente ansonsten nicht vor Dritten geschützt werden kann.