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Riester-Rente: Die Kosten

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Riester-Rente Kosten

Die Kosten der Riester-Rente fallen für die Sparer vor allem in den ersten Jahren der Vertragslaufzeit ins Gewicht. Sind die Gebühren, die in der Anfangszeit abgegolten werden, beglichen, steigen die Chancen auf Rendite - allerdings nur, wenn man den Tarif sorgfältig ausgewählt hat.

Von vielen Faktoren und Kosten abhängig: Die Rendite

Unter der Rendite einer Geldanlage versteht man die erwirtschaftete Verzinsung. Hier lauert eine mögliche Stolperfalle: Viele Versicherungen garantieren eine Auszahlung, die gerade die insgesamt getätigten Einzahlungen abdeckt. Der Versicherte erhält dann lediglich so viel ausgezahlt, wie er über die Jahre hinweg eingezahlt hat! In einem solchen Fall kann der Anleger einen Kaufkraftverlust erleiden. Inflationsbedingt ist der Wert der eingezahlten Beiträge zum Zeitpunkt der Auszahlung geringer als zum Zeitpunkt der Einzahlung. Vor dem Vertragsabschluss ist also unbedingt darauf zu achten, welche garantierte Auszahlung die Gesellschaft am Ende zusagt.  Die besten Anbieter laut Stiftung Warentest finden Sie auf unserer Seite Riester-Rente-Test. Mit unserem Riester-Tarifrechner können Sie zudem aktuelle Tarife ermitteln und auf Wunsch direkt anfordern – durchweg kostenlos und unverbindlich.

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Riester-Rente Abschlusskosten

Besonders am Anfang der Sparzeit einer Riester-Rente ergeben sich oft hohe Kosten für den Sparer. Denn die Abschlusskosten eines Riester-Vertrags sind teilweise enorm und abhängig davon, welcher Anbieter gewählt wird. Dazu kommen dann in der Regel noch Vertriebs- und Verwaltungskosten. Viele Anbieter geben dem Sparer nur sehr unklare Angaben darüber, welche Höhe die Abschlusskosten haben. Der Interessent sollte deshalb darauf bestehen, dass die Kosten vom Anbieter genau aufgeschlüsselt werden. Denn nur so kann der Riester-Sparer die unterschiedlichen Angebote der Anbieter vergleichen und sich für das beste entscheiden.

Typische Kostenquote von Riester-Versicherern

  • Kosten für Vertrieb und Provision: in der Regel zwischen 3 und 6 Prozent, der von dem Sparer eingezahlten Sparbeiträge

  • Wechselkosten: je nach Anbieter zwischen 50 und 150 Euro

  • Kosten für die Fondsverwaltung: meist zwischen 0,5 und 2% der Beiträge

  • Verwaltungskosten: zwischen 1,5 und 3% der Beiträge

Monatliche Kosten der Riester-Rente

Bereits ab 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro jährlich haben Anleger die Möglichkeit, die volle Höhe der Zulagen zu bekommen. Sollte zum Beispiel, ein nicht direkt zulagenberechtigte Ehepartner einen direkt zulagenberechtigten Partner (Riester-Rente mittelbar begünstigt) haben, der im Besitz einer Riesterrente ist, so ergibt sich ein abgeleiteter Förderanspruch. Dann ist lediglich ein Beitrag in Höhe von 5 Euro pro Monat zu entrichten, um die Zulagen erhalten zu können.

icon Beeinflussen die Verzinsung: Kosten und Anlagestrategien

Beeinflussen die Verzinsung: Kosten und Anlagestrategien

Die beiden wesentlichen Einflussfaktoren auf die finanzielle Ausbeute sind die Riester-Rente Kosten und die Anlagestrategie des Versicherers. Die Riester-Rente Kosten sind in einmalige Abschlussgebühren und laufende Verwaltungskosten zu unterscheiden. Je nach Anbieter können sie eine erhebliche Größenordnung ausmachen, doch der Versicherer muss die veranschlagten Kosten offenlegen!

Zillmerung frisst Rendite auf

Bei vielen klassischen Riester-Rentenversicherungen werden die Gebühren für Abschluss und Verwaltung in den ersten fünf Jahren bezahlt. Dieses Verfahren wird Zillmerung genannt – nach August Zillmer, einem Versicherungsmathematiker, der dieses Verfahren 1863 vorstellte. Das Problem dabei: Aufgrund von Zins und Zinseszins sind gerade die ersten Jahre einer Geldanlage entscheidend. Kommt – wie bei gezillmerten Verträgen – zu wenig Geld in den Sparanteil, entstehen Nachteile, die nie wieder ausgeglichen werden können.

Produktabhängig: Die Anlagestrategie

Nicht weniger relevant ist die Anlagestrategie des Versicherers. Ist der Aktienanteil hoch, steigt die Rendite. Wählt der Versicherer überwiegend festverzinsliche Wertpapiere, ist die Verzinsung entsprechend niedrig. Vor dem Vertragsabschluss zeigt ein Blick auf die Anlagestrategie, wie es um die Rendite bestellt ist.

icon Gut zu wissen

Gut zu wissen

Die staatlichen Zulagen sind für den Profit ebenso maßgeblich wie die veranschlagten Kosten und die Anlagestrategie. Nur bei Zahlung des vollen Mindesteigenbeitrags in Höhe von vier Prozent des Vorjahreseinkommens werden auch alle Zulagen gewährt, wobei in Abhängigkeit vom Einkommen schon ein Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr für den Erhalt der Zulage ausreicht.

Weitere Alternativen: Fondsgebundene Riester-Renten und Co.

Die klassische Riester-Rente wurde in der Vergangenheit um zusätzliche Varianten erweitert. So gibt es unter anderem fondsgebundene Produkte sowie Fondssparpläne und Banksparpläne. Da die Kosten der Riester-Rente vergleichsweise hoch liegen können, empfiehlt sich vor dem Vertragsschluss eine Überprüfung, welche Variante am Ende die niedrigsten Kosten und die höchste Rendite birgt. So können ein Banksparplan oder Fondssparplan mit geringeren Gebühren verbunden sein, als die klassische Rente.