mittelbar begünstigt Riester-Rente
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Riester-Rente: mittelbar begünstigt

Diese Personen dürfen "Riestern", obwohl sie nicht direkt förderberechtigt sind

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Riester-Rente: mittelbar begünstigt

Nicht jeder Bürger hat einen direkten Anspruch auf die Riester-Förderung. Doch wer nicht selbst begünstigt ist, erhält die maximalen staatlichen Zulagen für nur 5 Euro im Monat. Wer genau mittelbar bzw. unmittelbar für die Förderung berechtigt ist, lesen Sie hier.

Nicht förderberechtigt nach § 10a EStG sind ...

  • Selbständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind

  • Studenten, die nicht rentenversicherungspflichtig sind

  • Rentner, Altersrentner und Pensionäre, die nicht rentenversicherungspflichtig sind

  • Versicherte in einer berufsständischen Versorgung

Hinweis: Ein Anspruch auf die Förderung der Riester-Rente ergibt sich jedoch über den Ehegatten, der selbst einen geförderten Vertrag bespart.

Mittelbar begünstigt sind...

…Eheleute von unmittelbar Begünstigten. Sie haben bei einem eigenen Vorsorgevertrag Anspruch auf die staatliche Zulage. Die Bedingung ist lediglich, dass sie den sogenannten Sockelbetrag von fünf Euro im Monat als Beitrag entrichten. Somit erhält dieser mittelbar oder indirekt begünstigte Personenkreis alle damit verbundenen Vorteile. Unter anderem die steuerlichen Vorzüge (siehe Riester-Rente in der Steuererklärung), den Grundzulage in Höhe von 175 Euro, die Mindestrendite sowie die Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr. Das heißt mittelbar Begünstigte haben ein Anrecht auf die volle Höhe der Zulagen für lediglich 5 Euro im Monat.

icon § 10a EStG

§ 10a EStG

In § 10a EStG wird geregelt, welche Personenkreise zu den mittelbar, unmittelbar und nicht Zulageberechtigten gehören.

Als mittelbar begünstigt zählen Verheiratete, deren Ehegatte unmittelbar begünstigt ist. Unmittelbar begünstigt sind Personen, die der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen. Alle weiteren Personen haben indes keinen Anspruch auf die Riester-Rente-Förderung.

Nachfolgend ist eine entsprechende Übersicht der jeweiligen Personenkreise aufgelistet. Der indirekte Zulagenanspruch ergibt sich auch beim Sonderausgabenabzug beim Finanzamt.

Unmittelbar begünstigt sind Personen, die der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen:

  • Arbeitnehmer, die rentenversicherungspflichtig sind
  • Selbständige, die rentenversicherungspflichtig sind
  • Pflichtversicherte Landwirte
  • Arbeitslosengeld-I-Empfänger
  • ALG-II-Empfänger
  • Erwerbsunfähige, die Krankengeld erhalten
  • Wehr- und Zivildienstleistende (auch: Bundesfreiwilligen-Dienst)
  • Arbeitnehmer im Minijob
  • Beamte sowie
  • Erziehende

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Wenn Sie als mittelbar begünstigte Person die Riester-Rente nutzen wollen, ermitteln Sie idealerweise gemeinsam mit Ihrem Partner, welcher Tarif derzeit der günstigste ist – selbst dann, wenn bereits ein Riester-Vertrag besteht. Ein Wechseln in einen günstigeren Tarif kann sich lohnen, besonders, wenn zwei Personen gemeinsam „riestern“.

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Voraussetzung und Berechnung der Zulagen

Um die Zulagen in gesamter Höhe erhalten zu können, müssen die unmittelbar begünstigten Anleger mindestens 4 Prozent ihres Vorjahreseinkommens als Beitrag in den Altersvorsorgevertrag einzahlen. Dabei werden für die Berechnung der Beiträge im Jahr 2019 die Bruttoeinkünfte aus dem Jahr 2018 herangezogen. Auf Grund der hohen Subvention, die mit der Riesterförderung einhergeht, empfiehlt sich die Zahlung des Mindestbeitrages.

Welche Voraussetzungen sind bei der Riester-Rente zu erfüllen?

Damit der mittelbar begünstigte Ehepartner die Förderung erhalten kann, muss er einen eigenen Riester-Vertrag abschließen. Seit 2012 hat der indirekt Berechtigte einen Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr als eigenständigen Beitrag zu entrichten. Die Voraussetzung ist jedoch, dass die Eheleute nicht dauernd getrennt leben. Bei einer eventuellen Scheidung besteht kein weiterer Förderanspruch. Eingetragene Lebenspartner und Lebensabschnittsgefährten sind hingegen nicht mittelbar begünstigt. In diesem Fall kann der Riester-Sparer seinem Partner nicht zu einem Vertrag verhelfen.

icon Gut zu wissen

Gut zu wissen

Ein eigenes Einkommen ist nicht notwendig, um die vollen staatlichen Vorzüge erhalten zu können und mittelbar oder unmittelbar begünstigt zu sein. Auch Bezieher von Sozialleistungen und Geringverdiener können 2019 bereits mit geringen Beiträgen alle Zulagen erhalten (Riester-Rente und Hartz IV). Für Personen mit einem relativ niedrigen Einkommen ist eine private Altersvorsorge sehr wichtig geworden, da die gesetzliche Rentenversicherung immer geringer ausfallen wird.