Riester Rente

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Riester Rente Kosten

10. November 2011

Jede Versicherung ist mit Kosten verbunden, die der Versicherte zu tragen hat. Doch diese Kosten schmälern die Rendite und die Höhe der Auszahlung. Wie also ist es um die Riester Rente Kosten bestellt, und worauf muss man achten?

Von vielen Faktoren abhängig: Die Rendite

Unter der Rendite einer Geldanlage versteht man die erwirtschaftete Verzinsung. Schon hier lauert die erste Falle: Viele Versicherungen garantieren eine Auszahlung, die gerade die insgesamt getätigten Einzahlungen abdeckt. Der Versicherte erhält dann lediglich so viel ausgezahlt, wie er über die Jahre hinweg eingezahlt hat! Vor dem Vertragsabschluss ist also unbedingt darauf zu achten, welche garantierte Auszahlung die Gesellschaft am Ende zusagt.

Beeinflussen die Verzinsung: Kosten und Anlagestrategien

Die beiden wesentlichen Einflussfaktoren auf die Rendite sind die Riester Rente Kosten und die Anlagestrategie des Versicherers. Die Riester Rente Kosten sind in einmalige Abschlussgebühren und laufende Verwaltungskosten zu unterscheiden. Je nach Anbieter können sie eine erhebliche Größenordnung ausmachen, doch der Versicherer muss die veranschlagten Kosten offenlegen!

Vom Produkt abhängig: Die Anlagestrategie

Nicht weniger relevant ist die Anlagestrategie des Versicherers. Ist der Aktienanteil hoch, steigt die Rendite. Wählt der Versicherer überwiegend festverzinsliche Wertpapiere, ist die Verzinsung entsprechend niedrig. Vor dem Vertragsabschluss zeigt ein Blick auf die Anlagestrategie, wie es um die Rendite bestellt ist.

Weitere Alternativen: Fondsgebundene Riester-Renten und Co.

Die klassische Riester-Rente wurde in der Vergangenheit um zusätzliche Varianten erweitert. So gibt es unter anderem fondsgebundene Produkte sowie Fonds- und Banksparpläne. Da die Riester Rente Kosten vergleichsweise hoch liegen können, empfiehlt sich vor dem Vertragsabschluss eine Überprüfung, welche Variante am Ende die niedrigsten Kosten und die höchste Rendite birgt. So kann ein Banksparplan oder ein Fondssparplan mit geringeren Gebühren verbunden sein als die klassische Rente.

  • Gut zu wissen

Die staatlichen Zulagen sind für die Rendite ebenso maßgeblich wie die veranschlagten Kosten und die Anlagestrategie. Nur bei Einzahlung des vollen Mindesteigenbeitrags in Höhe von vier Prozent des Vorjahreseinkommens wird auch die volle Zulage gewährt, wobei in Abhängigkeit vom Einkommen schon ein Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr für die volle Zulage ausreicht. Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten beraten, wie Sie Ihre Zulagen und Ihre Rendite maximieren können!

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Riester Rente für Selbstständige

Nach landläufiger Meinung kommt eine Riester-Rente für Selbstständige nicht in Frage, doch ganz so einfach ist es nicht. Auch als Selbstständiger kann man unter Umständen eine Riester-Förderung in Anspruch nehmen, solange bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Wann also kommt eine Riester-Rente für Selbständige in Frage, und was muss man tun, um die staatliche Förderung zu erhalten?

Mittelbar zulagenberechtigt: Verheiratete Selbstständige

Selbständige gelten als mittelbar zulagenberechtigt, wenn der Ehepartner in einem rentenversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht und förderberechtigt ist. In diesem Fall können Selbständige einen eigenen Vertrag abschließen und erhalten bei Zahlung des Mindesteigenbeitrags die volle staatliche Grundzulage. Damit generiert sich aus der Eheschließung ein Anspruch auf Riester, auch wenn Selbstständige nicht in einer rentenversicherungspflichtigen Tätigkeit stehen.

Unmittelbar berechtigt: Rentenversicherungspflichtige Selbstständige

Nicht alle Selbstständigen sind von der Rentenversicherungspflicht befreit. Wer als Selbstständiger der Pflicht zur Rentenversicherung unterliegt, hat einen Anspruch auf den Abschluss einer Riester-Rente mit allen Zulagen und Steuererleichterungen. Damit gilt das Argument nicht, dass eine Riester Rente für Selbständige nicht in Frage kommt. Gerade sie können von der angemessenen Steuererleichterung profitieren.

Auch für Selbstständige nötig: Die Beantragung

Für Selbstständige gilt das gleiche Antragsverfahren wie für alle anderen Versicherten. Wer die staatlichen Zulagen beanspruchen will, muss diese beantragen. Der Antrag wird einmalig beim Versicherer gestellt und gilt ein Leben lang. Anders dagegen sieht es bei der steuerlichen Förderung aus.

Wichtig für die Steuererklärung: Die Riester-Rente für Selbstständige

Auch Selbständige müssen ihre Riester-Beiträge bei der Steuererklärung geltend machen. Eine Riester-Rente kann für sie aus steuerlichen Gründen besonders interessant sein, denn Selbständige tragen bei einem hohen Einkommen eine gravierende Steuerlast. Diese reduziert sich mit dem Ansatz der Beiträge in der jährlichen Steuererklärung.

  • Gut zu wissen

Das Vorurteil, eine Riester-Rente komme für Selbständige nicht in Frage, hält sich schon seit der Platzierung der Riester-Rente am Markt hartnäckig. Allerdings ist es in dieser Form nicht zutreffend! Wenn Sie sich als Selbständiger jetzt für den Abschluss einer Riester-Rente interessieren, sprechen Sie uns gerne an! Unsere kompetenten Fachleute zeigen Ihnen gerne, wie Sie von einer Riester-Rente profitieren und welche Zulagen und Steuererleichterungen möglich sind.

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