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Wohn-Riester Genossenschaft

Mit dem Wohn-Riester gefördert werden neben einer Genossenschaftswohnung und einem Genossenschaftsregister auch Genossenschaftsanteile. Diese Anteile an einer Genossenschaft können nach und nach erworben werden. Ziel ist ein mietfreies oder zumindest günstiges Leben im alter. Der Sparer kann bei dieser Variante aus zwei verschiedenen Optionen wählen.

Mario Müller Beitrag vom 25. Januar 2013 von Mario Müller

Zuletzt aktualisiert am 29. 01 2019

1. Pflichtanteile: Guthaben aus dem Wohn-Riester-Vertrag entnehmen

Die erste Möglichkeit sieht vor, dass das Altersvorsorge-Kapital entnommen werden kann, um den erforderlichen Pflichtanteil zu begleichen. Mit Erwerb des Pflichtanteils haben die Sparer nun Anspruch auf das Wohnrecht in einem Wohnraum der Wohnungsgenossenschaft. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass die zuständige Zentrale Zulagenstelle der Entnahme des Kapitals aus der Eigenheimrente zustimmt.

2. Reduzierungsanteile: Genossenschaftsanteile sparen

Die zweite Möglichkeit erlaubt das Ansparen von sogenannten Genossenschaftsanteilen. Diese Beteiligung wird anschließend mit einer Teilzahlung beglichen. Es werden bei diesem Verfahren, wie beim Wohn-Riester üblich, weiterhin die, dem Sparer zustehenden Zulagen überwiesen. Geprüft wird zudem, ob ggf. eine Steuererstattung durch das Finanzamt erfolgt. Mit zunehmender Anteilsbeteiligung sinkt so auch die Miete bzw. die Nutzungsgebühr des Wohnraums.

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icon Was sind Anteile einer Genossenschaft

Was sind Anteile einer Genossenschaft

Jedes Mitglied einer Genossenschaft muss sogenannte Genossenschaftsanteile zeichnen. Dabei handelt es sich um eine notwendige Voraussetzung, um in einer genossenschaftlichen Wohnung leben zu können. Die jeweiligen Anteile sowie die erforderliche Höhe kann dabei von der entsprechenden Genossenschaft selbst festgelegt werden. Das Entscheidende Kriterium ist hierbei unter anderem die Größe des Wohnraums. Grundsätzlich erhalten die Mitglieder eine feste Verzinsung von ungefähr fünf Prozent auf ihr Geld, was beim Auszug zurückgezahlt wird. In der entsprechenden Satzung des Verbandes ist zudem geregelt wie diese Kaution erstattet wird.

Nachteile

  • Üblicherweise müssen die Anleger mit langen Wartezeiten rechnen. Das kann bis zu mehreren Jahren dauern.

  • Anleger sind verpflichtet das Wohneigentum 20 Jahre selbst zu bewohnen.

  • Besteuerung im Alter

  • Bei Insolvenz der Genossenschaft können Einlagen verloren gehen. Riester-Sparer werden jedoch mit mindestens 20.000 Euro abgesichert.

Vorteile

  • Keine lange Wartezeit für Familien

  • Mietfreies oder mietreduziertes Wohnen

  • Erwerb ist mit Wohn-Riester als Baufinanzierung günstiger.

  • Besonderer Mitglieder-Schutz bei Abschluss einer Riester-Rente