Riester Rente

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Riester-Rente Probleme
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Riester-Rente Probleme

Es gibt diverse Anlaufstellen, an die sich Riester-Rente-Sparer wenden können, wenn es Probleme mit dem Vertrag, den Zulagen oder dem Anbieter geben sollte. Vor allem ist es für die Verbraucher in einem solchen Fall entscheidend, dass die Unterstützung kostenfrei und sachkundig ist. Was der Anleger in welchem Einzelfall machen kann, haben unsere Experten für Sie zusammengefasst.

Probleme mit dem Anbieter

Wenn ein Verbraucher Probleme mit einer Versicherung oder mit einem anderen Unternehmen haben sollte, so hat er oft die Möglichkeit, sich an eine Ombudsstelle zu wenden. Dies ist auch dann möglich, wenn es Probleme mit dem entsprechenden Anbieter der Riester-Rente geben sollte. Die jeweiligen Ombudsleute vermitteln so zwischen Versicherungsgeber und Versicherungsnehmer. Zudem sind die Ombudsleute berechtigt, einen entsprechenden Schlichterspruch  zu fällen. Die Erfahrung zeigt, dass die Anbieter diesem Schlichterspruch in aller Regel folgen. Der Vorteil einer Ombudsstelle ist, dass die Hilfe auch 2016 nicht mit Kosten verbunden ist (Riester-Rente Kosten).

Welche Befugnisse hat eine solche Ombudstelle?

Ombudsleute helfen den Bürgern bei so ziemlich allen Problemen im Bereich des öffentlichen Lebens, die zum Beispiel mit Ämtern verbunden sind. So auch bei Problemen mit dem Anbieter einer Altersvorsorge. Die Zuständigkeit der Ombudsstelle im Bereich Finanzen erstreckt sich von Versicherungen über Banken bis hin zu Bausparkassen. Das heißt, dass auch bei anderweitigen Problemen mit Finanzdienstleistern Hilfe beansprucht werden kann.

Der Verbraucher erhält so die Möglichkeit eine kostenlose Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Zu beachten ist allerdings, dass Ombudsleute häufig überlastet sind und die Hilfe mitunter lange Zeit auf sich warten lässt. Sollte der getroffene Schlichterspruch nicht auf Zustimmung des Versicherten treffen, so kann noch immer eine Klage vor Gericht eingereicht werden. Aber bekanntlich ist auch dies häufig ein langwieriger Prozess, der viel Zeit kostet.

Welche weitere Alternative habe ich bei einem Problem mit dem Anbieter?

Des Weiteren gibt es noch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), wenn es Probleme mit dem jeweiligen Anbieter geben sollte. Allerdings besteht diese Option erst in den Fällen, wenn der Anbieter gegen bestehende Gesetze verstoßen haben sollte.

Der Zuständigkeitsbereich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gilt vor allem für Versicherungen und Banken. Ein Schlichterspruch, wie bei der Ombudstelle, kann in diesem Fall jedoch nicht gefällt werden. Diese Befugnis hat die Finanzaufsicht nicht.

Probleme mit den Zulagen

Sollte der Kunde beim Riestern Probleme mit den Zulagen haben, so kann die jeweilige Ombudsstelle dem Betroffenen lediglich in einigen Fällen Hilfe zukommen lassen. Das heißt, dass sie nur dann helfen kann, wenn entsprechende Daten des Betroffenen nicht richtig oder nicht zeitgemäß an die zuständige Zentrale Zulagenstelle übermittelt worden sind. Hierbei hat sich der Verbraucher zunächst an seine Versicherung zu wenden. Diese wird das bestehende Problem an die Zentrale Zulagenstelle weiterleiten. Die Zulagenstelle trägt letztendlich Verantwortung für die Kontrolle, die Auszahlung sowie die Berechnung der entsprechenden staatlichen Zulagen der privaten Rentenversicherung. Es kann anschließend eine Beschwerde gegen die Zentrale Zulagenstelle eingereicht werden.

Das Problem mit Banksparplänen

Bietet sich ein Banksparplan für viele Sparer aufgrund seiner hohen Renditechance an, so kommt meist die böse Überraschung bei Beginn der Auszahlungsphase. Denn erst dann werden die Konditionen zur Auszahlung der Rente vereinbart. Die Bank muss eine Versicherung abschließen, die die Zahlung ab dem 85. Lebensjahr des Versicherten übernimmt. Diese Versicherung muss von der Bank abgeschlossen werden. Wie viel diese Police kostet, ist jedoch unterschiedlich, denn hierfür gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Als die Riester-Rente entstand, wurde vorgesehen, dass solche Policen etwa 10 bis 15 Prozent des angesparten Kapitals kosten sollen, es wurden jedoch keine Einschränkungen getroffen. Viele Versicherer erheben weitaus höhere Beiträge, im Schnitt etwa 30 Prozent.

  • Gut zu wissen

Bereits während des Vertragsabschlusses kann ein sogenannter Dauerzulagenantrag beim Anbieter eingereicht werden. So werden die Zulagen in jedem Jahr vom Anbieter automatisch beantragt. Dadurch spart sich der Kunde viel Zeit und vor allem jede Menge bürokratischen Aufwand, der in der Regel mit dem Ausfüllen der Anlage AV zusammenhängt.

Probleme können gleich vermieden werden

Damit es erst gar nicht zu Problemen mit dem jeweiligen Anbieter kommt, sollten die Unternehmen genauer unter die Lupe genommen werden. Bei einer Vielzahl der Anbieter, die unter riesterrente-heute.de übersichtlich vorgestellt werden, treten derartige Probleme erst gar nicht auf.