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Riester-Rente auch ohne Arbeit
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Riester-Rente auch ohne Arbeit

Riester-Rente ohne Einkommen oder Arbeit? Um die Riester-Vorsorge zu erhalten, ist es nicht zwingend notwendig, dass man einen Job hat. Auch Arbeitslose, Hausfrauen, pflegende Familienangehörige, Erziehende und Ehepartner, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, zählen zu dem Personenkreis, der förderberechtigt ist. Versicherungsmakler und andere Vertreiber der Riester-Rente stellt diese spezielle Regelung allerdings vor besondere Aufgaben.

Der Sparer sollte auch in finanziell schwierigen Zeiten eine bedarfsgerechte Vorsorge erfahren. Da lohnt ein genauer Blick auf die jeweiligen Vertragsbedingungen. Das hat Stiftung Warentest indes getan. Folgend wird aufgezeigt, welche einzelnen Regeln in Bezug auf Riester-Rente ohne Arbeit bestehen.

Regeln der Riester-Rente für Ehepaare

Geschaffen wurde die Riester-Rente, um die sinkende Altersvorsorge durch die gesetzliche Rentenversicherung auszugleichen. Als die Riester-Rente 2002 eingeführt wurde, dachte man zunächst lediglich an Arbeitnehmer und Beamte (Riester-Rente für Beamte). Aber auch nicht arbeitende Ehepartner sind mittelbar förderungsberechtigt. Für diesen Personenkreis gilt, dass ein Sockelbetrag von mindestens 60 Euro im Jahr eingezahlt werden muss, um die vollen staatlichen Zulagen erhalten zu können. Im Zuge dessen muss der arbeitende Ehepartner allerdings vier Prozent seinen Vorjahreseinkommens in brutto als Beitrag zahlen. Dann erhalten beide Eheleute die volle Höhe an Zulagen. Das heißt, dass sie die entsprechende Grundzulage von 154 Euro, die steuerlichen Vorteile und die garantierte Mindestrendite erhalten. Sollten sie Kinder haben, kommt pro Kind noch eine Kinderzulage, von bis zu 300 Euro jährlich hinzu.

Riester-Rente bei Arbeitslosigkeit

Empfänger von Arbeitslosengeld I und II werden pflichtversicherten Arbeitnehmern gleich gestellt. Das heißt, dass sie unmittelbar förderberechtigt sind. Allerdings ergibt sich in diesem Fall die Problematik des Übergangsjahres. Das betrifft das erste Jahr der Arbeitslosigkeit.

Schwieriges Übergangsjahr

Problematisch kann das Riestern im Fall einer Arbeitslosigkeit während des sogenanntes Übergangsjahres werden. Sollte der Sparer, bevor er arbeitslos wurde, beispielsweise ein Jahreseinkommen von 30.000 Euro brutto erzielt haben, so musste er 1.200 Euro als Riester-Rente Beitrag einzahlen, um die vollen Zuschüsse zu erhalten. Da stets das Einkommen aus dem Vorjahr als Berechnungsgrundlage dient, muss der Betroffene auch im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit 1.200 Euro einzahlen, wenn er weiterhin die vollen Zulagen ausschöpfen möchte. Diese Beitrag mindert sich allerdings im nächsten Jahr wieder. Sollte der Sparer eine neue Arbeit gefunden haben, so gelten die geringeren Beiträge aus der Zeit der Arbeitslosigkeit und erhält noch immer die vollen Zulagen. Dies ist neben der Pfändungssicherheit ein wesentlicher Vorteil.

Erziehende und Riester-Rente

Die ersten drei Jahre nach der Geburt des Kindes besteht für Erziehende ein unmittelbarer Anspruch auf die Riester-Rente Förderung . Auch für sie gilt es, den so genannten Sockelbetrag von 60 € im Jahr zu entrichten, um Anrecht auf die volle Höhe der Zuschüsse zu haben. Die Voraussetzung ist jedoch, dass sie kein eigenes Geld verdienen. Außerdem erhalten sie die Riester-Rente Kinderzulage. Je nach Geburtsdatum des Kindes beträgt die Zulage bis zu 300 Euro jährlich.

Riester-Rente bei Langzeiterkrankung und für Pflegende

Wer unfreiwillig aus dem Berufsleben durch eine Krankheit ausgeschieden ist, der hat weiterhin Anspruch auf die Riester-Rente Förderung. Voraussetzung ist allerdings, dass er Geld von der Krankenkasse bezieht. Wenn die Krankengeldzahlungen enden, so wird im Anschluss die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gezahlt. In diesem Fall bleibt die gesamte Riester-Rente bestehen, wenn der Erwerbsunfähige vor Beginn dieser Rente pflichtversichert gewesen ist.

Wer nachweislich 14 Stunden in der Woche einen Familienangehörigen pflegt, der zählt als ehrenamtlicher Pflegeangehöriger. Dieser Personenkreis erhält aus der entsprechenden Pflegekasse Rentenversicherungsbeiträge. Somit sind sie auch berechtigt, die jeweilige Riester-Rente in Anspruch zu nehmen. Allerdings müssen auch sie den Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr entrichten, um die gesamte Förderung zu erhalten. Alle Informationen auch unter http://www.riesterrente-heute.de/.