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Riester-Rente bei Berufsunfähigkeit

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Riester-Rente bei Berufsunfähigkeit

Wie hoch die Förderung bei der Riester-Rente ausfällt, ist von der Einkommenshöhe abhängig. Doch was geschieht, wenn das Einkommen wegfällt? Sind die eingezahlten Beiträge dann verloren? Muss man mit den Riester-Beiträgen aussetzen oder gibt es eine Möglichkeit, weiter einzuzahlen?

4 Prozent bzw. 60 Euro

In die Riester-Rente müssen grundsätzlich 4 Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens eingezahlt werden, um die optimale Förderung zu erhalten (s. a. Riester-Rente-Förderung). Dies ändert sich auch nicht im Fall einer Berufsunfähigkeit. Allerdings darf der Mindesteigenbeitrag von 60 Euro pro Jahr nicht unterschritten werden. Ansonsten erhält der Sparer keine Förderung für seine Riester-Rente.

Tritt der Fall der Berufsunfähigkeit ein, wird das Einkommen deutlich sinken – selbst mit einer optimalen privaten Absicherung. Selbst eine Berufsunfähigkeitsversicherung deckt im Normalfall nur einen Teil des vorherigen Einkommens ab.

Es kann nun zu dem Fall kommen, dass die Beiträge nicht mehr geleistet werden können, wenn zum Beispiel das Vorjahreseinkommen sehr hoch war. In diesem Fall kann der Mindesteigenbeitrag gesenkt werden. Aber auch dann gilt es, den Sockelbetrag von 60 Euro nicht zu unterschreiten.

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Riester-Rente mit integriertem Berufsunfähigkeitsschutz

Wer rundum vorsorgen möchte, der kann eine Riester-Rente mit integriertem Berufsunfähigkeitsschutz abschließen. Allerdings sollte man darauf achten, dass die vereinbarte BU-Rente hoch genug ist. Oft sind die Renten bei einer kombinierten BU sehr niedrig angesetzt. Denn es dürfen maximal 15 Prozent der Beiträge zur Riester-Rente für die Finanzierung der Berunfsunfähigkeitsversicherung aufgewendet werden, 85 Prozent müssen für die Altersvorsorge verwendet werden.

Eine vollwertige Absicherung vor dem Verlust der Arbeitskraft stellt die integrierte BU zwar nicht dar, allerdings ist diese Sparform durchaus lohnenswert, wenn man sicherstellen möchte, dass die Zahlung der Riester-Rente auch im Falle einer Berufsunfähigkeit garantiert wird.

icon Neuabschluss der Riester-Rente bei Berufsunfähigkeit

Neuabschluss der Riester-Rente bei Berufsunfähigkeit

Sollte der Zulagenberechtigte (Wer ist zulagenberechtigt?) bereits vor Abschluss der Riester-Rente berufsunfähig sein und die Beiträge aus seiner Berufsunfähigkeitsrente zahlen wollen, so ist das ohne Probleme möglich, solange auch hier der Mindesteigenbetrag von 60 Euro jährlich eingehalten wird. Denn nur dann erhält man die Förderung.

Fazit

Solange eine Zulagenberechtigung vorliegt und der Mindestbeitrag von 60 Euro eingezahlt wird, ist jeder berechtigt, eine Riester-Rente neu abzuschließen oder sie weiterhin zu führen. Auch im Falle einer Berufsunfähigkeit. Eine Riester-Rente mit integriertem BU-Schutz zur Vorsorge sollte erst nach gründlicher Prüfung abgeschlossen werden. Will man eine derartige Riester-Rente abschließen, sollte man sich im Vorhinein von einem Versicherungsexperten beraten lassen. Gerne können Sie unsere Versicherungsmakler zu diesem Thema kontaktieren.