Riester Rente

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Riester-Rente einfach erklärt
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Riester-Rente einfach erklärt

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Die Riester-Rente gilt vielen Menschen auch 2017 als kompliziert und schwer zu durchschauen. Im Grunde funktioniert sie allerdings ganz einfach. Das angesparte Vermögen dient dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Es entsteht durch die monatliche Einzahlung von Beiträgen in einen Versicherungsvertrag. Diese Einzahlungen werden durch eine staatliche Zulage Jahr für Jahr ergänzt. Bei näherem Hinsehen ist die Riester-Rente also nicht so schwer zu verstehen, wie es auf den ersten Blick scheint.

Eine Rentenversicherung wie viele andere

Der Vertrag für eine Riester-Rente wird meist einer Versicherung abgeschlossen. Diese verwaltet die eingezahlten Beiträge und legt sie am Kapitalmarkt an. Diese Geldanlage verzinst sich Jahr für Jahr; der Anleger wird an den Zinsen beteiligt. Neben den Beiträgen, die der Sparer einzahlt, gewährt der Gesetzgeber eine Zulage für jeden Vertragsinhaber. Diese Grundzulage wird während der gesamten Vertragslaufzeit gezahlt und macht am Ende der Laufzeit eine hübsche Summe aus. Mehr zum Thema Zulagen und wie hoch diese genau sind

Riester im Angebot bei vielen Versicherern

Eine langfristig ausgerichtete Versicherung wie die Riester-Rente schließt man im besten Fall bei einem etablierten Versicherer ab. Eine Gesellschaft, die seit vielen Jahren am Markt bekannt ist, dürfte langfristig die besten Chancen haben, im Wettbewerb zu bestehen. Weil die Riester-Rente zur Sparte der Lebensversicherungen gehört, die bei vielen Gesellschaften eine wichtige Stellung im Produktportfolio ausmachen, ist es recht einfach, einen bekannten Versicherer für die Riester-Rente zu finden. Mehr zu den Riester-Rente Anbietern

Welche Ansichten vertreten Deutsche in Bezug auf die Rente?

Dass zusätzliche private Altersvorsorge nötig ist, findet die Mehrheit der Befragten richtig. Wer sich für Möglichkeiten der staatlichen Förderung zur privaten Altersvorsorge interessiert, kommt in Deutschland nicht an Riester-Produkten vorbei.

Kurzer Erklärfilm der Deka Investements zur Riester Rente


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VDByT1jqwv4

Eine Kinderzulage als Ergänzung

Wer kindergeldberechtigten Nachwuchs hat, erhält neben der Grundzulage eine Kinderzulage. Diese beziffert sich für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde, auf 300 Euro im Jahr. Liegt das Geburtsdatum vor dem 1. Januar 2008, beläuft sich die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Auch bei der Kinderzulage gilt eine einmalige Beantragungspflicht, die Zulage wird dann Jahr für Jahr bezahlt, solange das Kind Anspruch auf Kindergeld hat. Aus den Zulagen ergibt sich ein attraktiver Betrag, der jedes Jahr vom Gesetzgeber in den Vertrag eingezahlt wird. Wenn alle Voraussaetzungen zur Förderung erfüllt werden. Riester-Rente Anbieter im Vergleich und Test

So funktioniert die Grundzulage

Die Riester-Rente ist auch aufgrund der staatlichen Förderung durch Zulagen begehrt. Diese werden Jahr für Jahr nach einmaliger Beantragung in den Vertrag eingezahlt. Seit 2008 beträgt die Grundzulage für den Vertragsinhaber 154 Euro. Eine Auszahlung der Zulage ist nicht vorgesehen, vielmehr zahlt der Gesetzgeber sie automatisch in den Vertrag ein. Während man die Grundzulage früher Jahr für Jahr beantragen musste, gilt heute eine einmalige Beantragungsfrist. Einmal gestellt, garantiert der Antrag, dass die Zulage jedes Jahr in den Vertrag eingezahlt wird. Mehr zur Riester-Rente Förderung

Wer darf „Riestern“?

Einen Anspruch auf die Förderung durch Riester haben generell alle Arbeitnehmer und Auszubildende, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Außerdem sind noch die folgenden Personengruppen förderungsberechtigt:

  • Bezieher von Arbeitslosen-, Übergangs-, Verletzten- und Krankengeld
  • Beamte
  • Richter
  • Soldaten
  • Amtsträger (z. B. Notare)
  • Bezieher einer Erwerbsminderunsgrente oder einer Beamtenversorgung wegen Dienstunfähigkeit
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld
  • Eltern während der Kindererziehungszeit
  • geringfügig Beschäftigte, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit sind
  • Personen, die einen freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst leisten
  • Ehepartner von förderungsberechtigten Riester-Sparern
  • Menschen, die eine pflegebedürftige Person mindestens 14 Stunden pro Woche pflegen

Eine Rentenversicherung für Geringverdiener

Die Riester-Rente wurde ursprünglich für Geringverdiener konzipiert. Sie können dank der Zulagen mit einem überschaubaren Eigenbeitrag eine attraktive Zusatzrente aufbauen. Dies gilt vor allem, wenn man frühzeitig einen Vertrag abschließt und eine lange Laufzeit wählt. Damit die Zulagen in voller Höhe fließen, dürfen pro Jahr maximal 2.100 Euro einschließlich der Zulagen in den Vertrag eingezahlt werden. Gleichzeitig liegt der Mindesteigenbeitrag bei vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens  (brutto) bzw. bei 60 Euro pro Jahr. Der maximale Höchstbeitrag macht deutlich, dass die Riester-Rente bei einem niedrigen Einkommen besonders interessant ist.