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Riester-Rente für das Baby: Geht das?
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Riester-Rente für das Baby: Geht das?

Die Furcht vor Altersarmut lässt Eltern nicht nur um die eigene Rente bangen, sondern auch um die der eigenen Kinder. Und so taucht regelmäßig die Frage auf: “Riester-Rente für ein Baby: Geht das überhaupt?”

Riester-Rente für Kinder

Grundsätzlich gilt: Die Riester-Rente lohnt sich für all jene Personen, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Dieses sind also in erster Linie Angestellte, die als Riester-Sparer entweder von den Zulagen profitieren (Grundzulage und ggf. Kinderzulage) oder von den Steuervorteilen (s. a. Riester-Rente in der Steuer).

Eine Riester-Rente für Kinder bzw. für Babys macht also erst einmal keinen Sinn.

Riester Rente für BabyDenn die Riester-Rente ist in erster Linie wegen der Zulagen bzw. wegen der steuerlichen Vorteile attraktiv. Wenn Kinder “riestern”, werden also lediglich die eingezahlten Beiträge und eventuell erzielte Renditen (bei z. B. Sparplänen) angespart. Dieses ändert sich erst, wenn der Nachwuchs mit einer Ausbildung beginnt und selbst Steuern zahlt. Ab dann gibt es zudem die Möglichkeit, einen Berufseinsteiger-Bonus für Riester-Sparer zu erhalten (s. a. Riester-Rente für Azubis).

Lesen Sie auch den Beitrag: Riester-Rente für Kinder

Es gibt dennoch einige wenige Anbieter, die eine Riester-Rente für Babys bzw. Kinder anbieten. Hier handelt es sich meistens um eine fondsbasierte Riester-Rente, bei der die Sparer auf eine gute Entwicklung am Aktienmarkt hoffen.

Alternativen zur “Baby-Riester-Rente”

Da der größte Vorteil der Riester-Rente bei Minderjährigen, die noch keine Ausbildung begonnen haben, wegfällt, gibt es Alternativen, die eine höhere Rendite versprechen. Dazu gehören zum Beispiel klassische Fondssparpläne.

Fondssparpläne

Fondssparpläne funktionieren wie fondsbasierte Riester-Verträge, sind im Normalfall allerdings kostengünstiger – je nach Angebot. Die Einrichtungs- und Verwaltungsgebühren sind deutlich geringer, so dass unter dem Strich mehr für den Sparer übrig bleibt.

Bei einem Fondssparplan zahlt der Sparer (bzw. die Eltern) jeden Monat einen Betrag in einen Aktienfonds ein. Steigt der Kurs der im Fonds enthaltenen Aktien, hat der Sparer theoretisch einen Gewinn erzielt. Aus dem theoretischen Gewinn wird ein praktischer Gewinn, wenn der Fonds aufgelöst wird.

Der Vorteil

Bei der Investition in einen Aktienfonds stehen die Chancen auf eine gute Rendite nicht schlecht. Die Fondsmanager haben so viel Erfahrung, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine gute Rendite bei langfristigen Investitionen hoch sind. Es gibt zudem die Möglichkeit in Fonds zu investieren, die nicht von einem Fondsmanager gesteuert werden, sondern die sich automatisch an z. B. dem DAX (oder einem anderen Index – einem s. g. ETF) orientieren. Hier sind die Verwaltungskosten noch niedriger.

Der Nachteil

Wer in Aktien investiert, muss grundsätzlich mit Verlusten rechnen. Bei langfristigen Investments bei renommierten Anbietern ist die Gefahr von hohen Verlusten allerdings eher gering.

Bausparpläne

Ein Bausparplan kann bereits für Babys und Kleinkinder angelegt und bespart werden. Die Kinder können das angesparte Kapital als Erwachsene einsetzen, um zum Beispiel eine Immobilie zu finanzieren oder in eine Riester-Rente zu investieren.

Fazit

Die Riester-Rente macht für Babys bzw. für Kinder im Allgemeinen nur wenig Sinn. Es gibt zahlreiche Alternativen, die eine bessere Rendite versprechen, zum Beispiel Fondssparpläne und Bausparverträge.