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Wohn-Riester
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Wohn-Riester

Mit hohen staatlichen Zulagen und geringen Zinsen dient der Wohn-Riester zur Finanzierung von eigenständig genutztem Wohneigentum. Laut Stiftung Warentest haben Anleger so die Chance auf eine Ersparnis von bis zu 50.000 Euro.

Wohn-Riester – Bausparkassen top

Gefördert werden unter anderem:

  • ein eigenes Haus
  • ein lebenslanges Dauerwohnrecht
  • eine Genossenschaftswohnung
  • eine Eigentumswohnung
  • oder eine Wohnung in einem eigenen Haus.

Die Voraussetzung ist, dass die geförderte Immobilie selbstständig vom Anleger genutzt wird. Laut Stiftung Warentest haben vor allem die Konditionen der Bausparkassen im Test sehr gut abgeschnitten. Bei ihnen ist das Anlegen eines Wohnförderkontos daher besonders sinnvoll.

Wohn Riester

Beispiel für Wohn-Riester Zulagen

Um die vollen Zulagen erhalten zu können, müssen die Sparer mindestens vier Prozent ihres Brutto-Vorjahreseinkommens als Beitrag zahlen.

Eheleute, die den Mindestbeitrag für die Riester Rente zahlen, erhalten jeweils eine jährliche Grundzulage von 154 Euro (zusammen 308 Euro). Sollten sie beispielsweise noch zwei Kinder haben, die 2008 oder später geboren wurden, so erhalten sie je Kind jährlich 300 Euro (zusammen 600 Euro) Kinderzulage. Für vor 2008 geborene Kinder beträgt die jährliche Förderung pro Kind 185 Euro. Zudem haben die Verbraucher die Möglichkeit jährlich eine Tilgung von bis zu 2.100 Euro als Sonderausgabe bei der Steuer abzusetzen.

Modellrechnung für Eheleute

Der Preis für die Immobilie beträgt 240.000 Euro. Das für diesen Preis erforderliche Eigenkapital sollte bei 60.000 Euro liegen. In dem gewählten Beispiel sind beide Eheleute unmittelbar begünstigt von der Riester Förderung und weisen ein jährliches Bruttoeinkommen von 30.000 Euro auf. Die Eheleute haben zudem zwei Kinder. Die jährliche Verzinsung auf das Darlehen beträgt 4,5 Prozent.

Die steuerlichen Vergünstigungen und die staatlichen Zulagen zur Finanzierung betragen in diesem Musterfall mehr als 12.500 Euro für die Eheleute.

Höchste Steigerungsrate in 2012

Immer mehr Sparer vertrauen in Sachen Eigenheimfinanzierung dem Wohn-Riester. Dass belegen die Zahlen, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales regelmäßig veröffentlicht werden. Die Zahl der Wohn-Riesternden wächst stetig. Gab es 2009 gerade mal 197.000 Verträge. Nutzen 2015 bereits 1.564.000 Wohn-Riesternde diese staatliche Förderung und zahlen auf ein Wohnförderkonto ein. Finanz- und Bauexperten raten bereits seit langer Zeit bei der Finanzierung von Immobilien auf die Eigenheimrente zu setzen.

Wohnriester – Testergebnisse

Im aktuellen Wohn-Riester Test vom November 2014 wurde für verschiedene Modellfälle jeweils das optimalste Angebot für Bausparverträge ermittelt. Die Bausparsumme variiert von Anbieter zu Anbieter, da die jeweilige Bausparkasse den optimalen Geldbetrag festlegen konnte. Ein konkreter Vergleich zwischen den Wohn-Riester-Verträgen fällt somit schwer. Empfehlenswert sind laut Stiftung Warentest folgende Versicherungen:

Wüstenrot
Alte Leipziger
• Deutsche Bausparkasse Badenia
• Bausparkasse Mainz („WohnriesterPlus“)

Wüstenrot kann mit seinem Tarif „RC/FX 2,45“ gleich zweimal überzeugen. Auch die Bausparkasse Badenia mit dem Tarif „Via Badenia 500 R ClassicFinanz“ und die Alte Leipziger mit ihrem Tarif „Easy Finanz Riester“ zählen zu den Testsiegern.

Das sind die aktuellen Testergebnisse der Fachzeitschrift „Finanztest“ in der Ausgabe 11/2014. Alle Tarife finden Sie auch in unserem Online-Vergleich. Zum Riester Rente Test.

Im Test aus dem Jahr 2012 wurde der Tarif (RB/FX) der Bausparkasse Wüstenrot zum zweiten Mal nacheinander zum Testsieger gekürt. Grundsätzlich bieten die Bausparkassen die besten Konditionen für die künftigen Bauherren. Die Abschlussgebühr wird über fünf Jahre verteilt erhoben. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu einem ungeförderten Bausparvertrag.

Ergebnis

  1. Wüstenrot im Tarif RB/FX
  2. Aachener Bausparkasse im Tarif G
  3. Alte Leipziger im Tarif easy finance Riester
  4. Schwäbisch Hall im Tarif Fuchs Wohn-Rente

Das sind die aktuellen Testergebnisse der Fachzeitschrift „Finanztest“ in der Ausgabe 11/2012. Alle Tarife sind in unserem Onlinevergleich enthalten. Zum Riester Rente Test.

Voraussetzung für den Wohn-Riester

Es gibt zunächst einige Voraussetzungen für den Abschluss zu erfüllen. Die Grundvoraussetzung ist, dass der Riester Vertrag zertifiziert werden muss. Diese Zertifizierung gibt allerdings keine Auskunft über die Güte des Vertrages. Die finanzielle staatliche Förderung hat in eine eigenständig bewohnte Immobilie zu fließen. Der Sparer hat das Darlehen mit Vollendung des 67. Lebensjahres zu tilgen. Ansonsten entfallen die erhaltenen Zulagen. Daher ist es sinnvoll den Vertrag zeitlich so abzustimmen, dass die Rückzahlung bis zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgt ist. Eheleute sollten jeweils einen eigenen Riester-Vertrag separat voneinander abschließen, um die Zulagen und steuerlichen Vorteile in voller Höhe erhalten zu können.

WohnriesterTilgungsfreies Darlehen im Bausparvertrag

Zuerst wird ein Bausparvertrag mit der Summe des notwendigen finanziellen Bedarfs für das Eigenheim abgeschlossen. Die Bausparkasse übernimmt hier zunächst die benötigte Bausparsumme bis der Verbraucher ein minimales Guthaben angespart hat. Dieses Darlehen ist tilgungsfrei. Bei Erreichen des Mindestguthabens wird anschließend der Bausparvertrag zugeteilt. Das angesparte Guthaben sowie das Darlehen werden jetzt an den Kunden ausgezahlt. In der Ansparphase zahlt der Sparer zu festen Zinssätzen die anfallenden Raten sowie für das entsprechende so genannte Darlehen im Voraus. Bei Zuteilung wird das Darlehen abgelöst.

Angebote der Bausparkassen sind sinnvoll

Beim Wohn-Riester Test konnten vor allem die Darlehen der Bausparkassen überzeugen. Als Testsieger gingen die Schwäbisch Hall sowie die Landesbausparkasse Baden-Württemberg aus dem Vergleich hervor. Bei einer Laufzeit von etwa 20 Jahren hat der Kunde bei Kombination aus Bausparvertrag und einem tilgungsfreien Darlehen hier lediglich mit effektiven Zinsen in Höhe von minimal 4,26 Prozent bis maximal 4,41 Prozent zu rechnen. In der Vergangenheit konnte dieses Kombinationsmodell im Test nicht überzeugen. Daher wird das Ergebnis der Stiftung Warentest als überraschend angesehen. Allerdings wird noch immer zu einem eigenständigen Test geraten, da hier lediglich eine Modellrechnung erfolgt ist. Ein unabhängiger Rechner wird unter anderem unter riesterrente-heute.de angeboten.

Verkauf oder Vermietung der Immobilie

Wird eine, durch den Wohn-Riester finanzierte Immobilie verkauft, kann eine Nachversteuerung drohen. Jedoch kann dies auch vermieden werden. Sollten Sie beispielsweise in einem Zeitraum von vier Jahren eine weitere Immobilie erwerben, so droht keine Nachzahlung. Falls aus persönlichen Gründen ein Umzug unausweichlich sein sollte, so kann die Immobilie zum Beispiel an Dritte weiter vermietet werden. In diesem Fall hat der Eigentümer spätestens zum Eintritt des Rentenalters wieder in den Wohnraum zurückzukehren und ihn fortan eigenständig zu bewohnen.

Gut zu wissen

Im Vergleich schneiden die Kombikredite der Bausparkassen wesentlich besser ab als die Angebote anderer Anbieter bzw. Finanzdienstleister. Daher ist es sinnvoll, sich beim riestern für einen solchen Bausparvertrag mit tilgungsfreiem Darlehen zu entscheiden. Die effektiven Zinsen betragen bei dieser Wahl nur etwa 4,5 Prozent.

Vergleich ist noch immer sinnvoll

Ein unabhängiger Vergleich wird dennoch angeraten. Der Verbraucher bzw. künftige Bauherr sollte sich vorab alle dafür notwendigen Informationen zu den jeweiligen Angeboten einholen. Zudem sollten die Voraussetzungen für den Wohn-Riester bereits im Vorfeld abgeklärt werden, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt.

Versteuerung mit Rentenbeginn

Ebenso wie bei der Riester Rente, erhält der Sparer auch beim Wohn-Riester steuerliche Vergünstigungen während der Sparphase. Mit Beginn der Auszahlphase ändert sich dies allerdings und es gilt nun Steuern zu entrichten.

Zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl

im Normalfall konstante Raten bis zum 85. Lebensjahr fällig. Es besteht allerdings auch die Option, dass der Anleger die fällige Steuer auf einen Schlag entrichtet. In diesem Fall wird der fällige Betrag um 30 Prozent reduziert. Die Steuer entfällt auf die, in der Sparphase geförderten Beträge. Unabhängig von der Wahl des Anbieters können Verbraucher sich bereits im Vorfeld darüber erkundigen, wie hoch die zu entrichtende Steuer im Alter sein wird.