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Riester-Rente Dauerzulagenantrag
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Riester-Rente Dauerzulagenantrag

Eine Umfrage ergab, dass eine Vielzahl der Menschen, die in die Riester-Rente einzahlen, nicht einmal wissen, dass es den so genannten Dauerzulagenantrag überhaupt gibt. Dabei erleichtert dieser Antrag dem Versicherungsnehmer das Sparen immens. Er sollte beim jeweiligen Anbieter eingereicht werden, denn dadurch wird gewährleistet, dass das jährliche Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung ein schnelles Ende findet. Alle steuerlichen Vorteile sowie Zuschüsse, die man im Rahmen der Riester-Rente vom Staat erhält, werden dann automatisch auf das Vermögen des Sparers gut geschrieben.

Was steckt hinter dem Dauerzulagenantrag?

Der Dauerzulagenantrag ist notwendig, um die Riester-Rente Förderung erhalten zu können. Es werden keine staatlichen Zuschüsse gewährt, wenn der entsprechende Zulagenantrag nicht ausgefüllt beim Anbieter eingeht. Bei einem Nichtbeantragen oder sollte der Verbraucher den Antrag nicht korrekt ausgefüllt haben, werden von der zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen weder die Grundzulage, noch die Kinderzulage ausgeschüttet. In aller Regel versenden die Anbieter die Anträge  zwischen Februar und März an ihre Kunden. Der Anbieter der geförderten Rentenversicherung stellt dem Sparer den Dauerzulagenantrag zur Verfügung. Diesen muss der Riesternde dann korrekt ausfüllen und wieder abgegeben. Der Anbieter prüft den Antrag nicht auf seine Richtigkeit, dies tut erst die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen. Ist alles korrekt, erhält man die gewährten Zulagen auf seinen Vertrag gut geschrieben.

Anforderungen an den Dauerzulagenantrag

Der Zulagenantrag muss im Original bei der ZfA (Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen), vorliegen. Alle Angaben im Antrag sind vom Antragsteller korrekt und wahrheitsgemäß auszufüllen und anschließend zu unterschreiben. Auch die jeweilige Sozialversicherungsnummer und bei Bedarf die Kindergeldnummer müssen im Antrag korrekt angegeben worden sein. Ein zweiter prüfender Blick auf das entsprechende Dokument ist daher sehr sinnvoll. Die Bilanz verdeutlicht, dass nur jeder dritte Dauerzulagenantrag richtig ausgefüllt ist. Dadurch verschenken die Sparer der Riester-Rente jährlich rund 200 Millionen Euro .

Beantragung der Zulagen bis zwei Jahre später möglich

Wenn man das Beantragen der Zulagen versäumt haben sollte, so ist dies noch bis zu zwei Jahre nach Ablauf des relevanten Jahres möglich. Ist diese Frist verstrichen, so kann die Zulage nicht mehr beantragt werden.

Was müssen Beamte beachten?

Beamte müssen  in der Regel bei ihrem jeweiligen Dienstherren nach der Kindergeldnummer fragen. Häufig ist in diesem Fall auch die jeweilige Personalnummer der Beamten einzutragen. Allerdings sollte der Beamte dies bei seinem Dienstherren nochmals erfragen. Somit ist sicher gestellt, dass es nicht zu lästigen Rückfragen kommt. Alle nicht korrekt ausgefüllten Anträge gehen wieder an die Kunden zurück. Dabei ist unerheblich, ob es sich dabei um ein vergessenes Häkchen oder ähnliches handelt. Es ist also höchste Sorgsamkeit geboten. Mehr Informationen zur Riester-Rente für Beamte finden Sie hier.

Gut zu wissen

Beamte und Arbeitnehmer sollten den Dauerzulagenantrag in jedem Fall beim jeweiligen Anbieter einreichen. Es wird in diesem Fall dringend zu Sorgfältigkeit geraten. Bereits kleine Zahlendreher oder das Nichtsetzen eines Kreuzchens führt dazu, dass der Antragsteller den Antrag zurück erhält. Die entsprechende Beantragung ist für zwei Jahre rückwirkend möglich.

Unterlagen vom Anbieter

In aller Regel erhält der Versicherte ein Anschreiben und eine Wertemitteilung gemäß der allgemein gültigen Versicherungskonditionen. Zudem gibt es ein Formular, das der Überprüfung des Eigenbetrages dient sowie eine Bescheinigung nach § 92 EStG. Sollte alles korrekt ausgefüllt worden sein, so wird eine maschinelle Benachrichtigung über die Beiträge zur Altersvorsorge an den Riesternden versandt. Alle weiteren Informationen zur Riester-Rente finden Sie unter www.riesterrente-heute.de.